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PwC prognostiziert starkes Wachstum bei VoD-Umsätzen und -Nutzung

24.09.2015

Das Beratungshaus PricewaterhouseCoopers (PwC) erwartet für die kommenden Jahre ein starkes Wachstum bei den VoD-Umsätzen. Die Gesamterlöse aus digitalen Downloads und digitalem Verleih (S-VoD und T-VoD) sollen laut „Media Trend Outlook – Video-on-Demand: Der digitale Wandel revolutioniert die Home-Entertainment-Branche“ von 202 Millionen Euro im Jahr 2014 auf 564 Millionen Euro in 2019 steigen.

Bei den Anteilen von S-VoD und T-VoD erwartet PwC dabei einen Wandel. So soll der Anteil abobasierter Umsätze (S-VoD) von derzeit 39 Prozent bis zum Jahr 2019 auf 69 Prozent steigen.

Die Zahlungsbereitschaft für Videoangebote ist bei den Konsumenten noch sehr unterschiedlich. Etwa jeder Dritte würde für Abonnements (S-VoD) kein Geld ausgeben, ein weiteres Drittel wäre bereit, monatlich zwischen 4 und 6 Euro zu bezahlen. 21 Prozent würden 7 bis 9 Euro pro Monat bezahlen, 12 Prozent 10 bis 12 Euro und nur 3 Prozent würden 13 Euro im Monat überschreiten.

Für Einzelabrufe (T-VoD) würde die Hälfte der Befragten 1 bis 3 Euro bezahlen, ein gutes Drittel würde nur Preise unter einem Euro akzeptieren.

Rund 40 Prozent der Deutschen nutzen inzwischen Video-on-Demand-Angebote. Videoportale wie YouTube oder Clipfish werden von knapp 75 Prozent genutzt, Mediatheken von gut der Hälfte der Deutschen.

Bei 60 Prozent derer, die VoD-Angebote nutzen, wird Video-on-Demand mindestens einmal pro Woche genutzt. Etwa ein Drittel nutzt es sogar mehrmals pro Woche.


Dabei erfolgt die Nutzung am häufigsten am PC oder Laptop, aber auch Fernseher mit Verbindung zu PCs, Spielekonsolen oder Set-Top-Boxen sowie internetfähige TV-Geräte werden häufig genutzt. Smartphones werden hingegen nur von 17 Prozent der Nutzer für Video-on-Demand eingesetzt.

Ansprechpartner

Frank Giersberg

Mitglied der Geschäftsleitung / Markt- und Geschäftsentwicklung, Kaufmännischer Leiter