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ZDF, Produzentenallianz und VDD vereinbaren neues Vergütungssystem

03.08.2012

Das ZDF und die Produzentenallianz haben sich mit dem Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD) auf ein neues flexibles Vergütungssystem für Autoren bei Auftragsproduktionen verständigt. Für künftige Verträge soll damit den veränderten Nutzungsbedingungen in der digitalen Welt Rechnung getragen werden.

Das neu strukturierte Vergütungssystem sieht zwar auch weiterhin ein Wiederholungsvergütungsmodell vor, bei dem der Autor neben einem Grundhonorar für jede weitere Ausstrahlung nach einem Zeitraum von 48 Stunden bzw. außerhalb eines 7-Day-Catchups ein abgestuftes Wiederholungshonorar erhält. Daneben besteht aber auch die Möglichkeit, die eingeräumten Nutzungsrechte für einen bestimmten Zeitraum pauschal abzugelten (sog. Korbmodelle). Die beiden Modelle unterscheiden sich ihrerseits dadurch, dass bei dem sog. Einkorbmodell eine feste Vergütung für einen Zeitraum von sieben Jahren gezahlt wird und erst hiernach ein abgestuftes Wiederholungshonorar fällig wird, hingegen das sog. Dreikorbmodell ausschließlich festgelegte Vergütungssätze für die jeweiligen Nutzungszeiträume vorsieht.

Allen Vergütungsmodellen ist gemein, dass die kommerzielle Auswertung zusätzlich vergütet wird. Welches Modell Anwendung findet, bedarf der übereinstimmenden Entscheidung der Vertragsparteien. Des Weiteren handelt es sich bei den veranschlagten Vergütungssätzen um Regelvergütungen, von denen in begründeten Einzelfällen abgewichen werden kann. Die Vereinbarung selbst soll in ihrer Gesamtheit nach drei Jahren evaluiert und ggf. angepasst werden.

Ansprechpartner

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Daniela Beaujean

Geschäftsführerin