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Medienkonzentration

Medienvielfalt: Reichweiten lassen sich nicht ausreichend kapitalisieren

Der aktuelle Vielfaltsbericht der Medienanstalten zeigt auf, wie der Erhalt einer vielfältigen Medienlandschaft und damit auch die Sicherung der Meinungsfreiheit gelingen kann. In einem Gespräch mit den VAUNET-Geschäftsführern Daniela Beaujean und Frank Giersberg machen diese auf die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der privaten Medien in der Corona-Krise aufmerksam.

Enquete-Kommission des Bundestages veröffentlicht Bericht „KI und Medien“

Die Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“ des Bundestages hat den Bericht der Projektgruppe „KI und Medien“ veröffentlicht. Als Handlungsfelder wird angesehen, dass die Medienpolitik unabhängigen Journalismus und eine pluralistische Öffentlichkeit gewärleisten muss; u.a. durch eine Auffindbarkeit der Medienangebote. Des Weiteren muss die Medienkompetenz fortlaufend gestärkt werden.

Radio ist meistgenutztes lokales Informationsmedium

Knapp jeder Dritte informiert sich täglich im Radio zum lokalen Zeitgeschehen, wie aus dem neuen Medienvielfaltsmonitor (2019-II) der Landesmedienanstalten hervorgeht.

KEK gibt grünes Licht für DFB-Rundfunklizenz

Das Livestreaming-Angebot, für das die Rundfunkzulassung beantragt wurde, umfasst schwerpunktmäßig Fußballspiele, Pressekonferenzen und verschiedene einzelne Events (z. B. Beachsoccer). Die Livestreams werden über die Website des DFB sowie über Facebook und YouTube verbreitet.

Media Pluralism Monitor: Deutschland erzielt gute Ergebnisse

Der Media Pluralism Monitor für das Jahr 2017 zeigt im Allgemeinen ein geringes Risiko für den Medienpluralismus in Deutschland auf. Zu bemerken ist allerdings die hohe Konzentration der Internetdienstanbieter, die laut des Berichts ein mittleres Risiko für die Reichweite der traditionellen Medien und den Zugang zum Internet darstellt. Es wurde bereits angekündigt, dass die nächste MPM-Untersuchung auch die Einflüsse von Medienintermediären als Gatekeeper berücksichtigen wird.

KEK: Kommission stellt ihre Kontrollfähigkeit in Frage

Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) präsentierte der Presse ihren sechsten Medienkonzentrationsbericht. Die Ergebnisse gerieten jedoch zur Nebensache, da die KEK selbst die Erhebung in Frage stellt und eine Reform des Medienkonzentrationsrechts fordert. Stand heute laufe die Kontrolle faktisch ins Leere.

MedienVielfaltsMonitor: Ergebnisse für 1. Halbjahr 2018 vorgestellt

Audiovisuelle Medien bestimmen weiterhin die Meinungsbildung in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt der MeinungsVielfaltsMonitor des 1. Halbjahrs 2018, welcher anlässlich der Medientage München 2018 von der DLM präsentiert wurde. Das Fernsehen hat demnach mit einem Anteil von 33,4 Prozent nach wie vor den größten Beitrag zur Meinungsbildung.

20. Jahresbericht der KEK und Stellungnahme zum Medienstaatsvertrag vorgelegt

Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) hat am 31. Oktober 2018 ihren 20. Jahresbericht vorgelegt. Neben der Auflistung der 2017/2018 bearbeiteten Beteiligungsveränderungen widmet sich der Bericht unter anderem der Debatte um die Weiterentwicklung des Medienkonzentrationsrechtes sowie der geplanten Kabelfusion von Vodafone und Unitymedia. Parallel zum Jahresbericht hat die KEK auch ihre Stellungnahme zum Entwurf des Medienstaatsvertrages veröffentlicht, welche die Kommission am 11. September 2018 den Ländern vorlegte.

KEK fordert Reform des Medienkonzentrationsrechts

Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) kritisiert, dass die Länder im Entwurf für einen Medienstaatsvertrag eine Novellierung des Medienkonzentrationsrecht ausklammern. Die KEK sieht dringenden Reformbedarf.

DLM-Symposium 2018: Hans Demmel plädiert für neues Medienkonzentrationsrecht und Regulierung der Intermediäre

Der VPRT-Vorstandsvorsitzende Hans Demmel bezeichnete auf dem DLM-Symposium 2018 die geplante Regulierung von Intermediären als wichtig und schlug ein „abgestuftes Vorgehen“ vor. Außerdem sei ein neues Medienkonzentrationsrecht erforderlich, das alle Medien gleichermaßen berücksichtige.

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