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Privat

Zehn private Radio- und Fernsehproduktionen aus Baden-Württemberg mit LFK-Medienpreis ausgezeichnet

Aus über 120 Einreichungen wurden am 9. Mai 2022 unter dem Motto „Media Voices“ zehn private Radio- und Fernsehproduktionen aus Baden-Württemberg, darunter Beiträge von drei VAUNET-Mitgliedern, mit dem LFK-Medienpreis für Kreativität, herausragende journalistische Qualität und gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet. Mit dem „Sonderpreis für Gesellschaftliches Engagement“ wurde u. a. der Jugendsender und VAUNET-Mitglied bigFM aus Stuttgart prämiert.

Stellungnahme: Whistleblower-Schutz darf Medienfreiheit nicht beschränken

Das Bemühen um eine gesetzliche Absicherung des Schutzes von Whistleblower:innen darf nicht zu Beschränkungen im Umgang mit Informationen, die den Medien von Hinweisgebenden zugespielt wurden, führen. Das fordert das Medienbündnis aus DJV, dju in ver.di, BDZV, MVFP, VAUNET, ARD und ZDF. Dem aktuellen Referentenentwurf zum Hinweisgeberschutzgesetz zufolge ist zu befürchten, dass der Schutz von Hinweisgebenden lückenhaft ist, hinter dem Status quo zurückbleiben könnte und damit dem Regulierungsziel der Richtlinie widersprechen würde.

Medienanstalten: Private Medien bauen barrierefreies Fernsehen weiter aus

Der Anteil an untertitelten Programminhalten im privaten Fernsehen – vor allem im Bereich von reichweitenstarken Shows, Serien und Spielfilmen – wird kontinuierlich weiter ausgebaut. Das ist das Ergebnis des neunten Monitoringberichts der Landesmedienanstalten zur Barrierefreiheit.

EU-Kommission legt Richtlinien-Vorschlag zu SLAPP-Klagen vor

Die EU-Kommission hat am 24. April 2022 einen Richtlinien-Vorschlag und eine Empfehlung zum Schutz von Journalist:innen vor missbräuchlichen Gerichtsverfahren (SLAPP) veröffentlicht. Der Vorschlag zielt darauf, dass Gerichte offenkundig unberechtigte zivil- und handelsrechtliche Gerichtsverfahren frühzeitig abweisen können. Diese Verfahren müssen einen grenzüberschreitenden Bezug haben.

Landesanstalt für Medien NRW fördert private Medienangebote für Geflüchtete

Das Journalismus Lab der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen schreibt kurzfristig ein Förderprogramm in Höhe von 25.000 Euro für private lokale Medienanbieter in Nordrhein-Westfalen aus, die Angebote für geflüchtete Menschen aus der Ukraine entwickeln und umsetzen. Dabei kann es sich um Radio-, Bewegtbild-, Audio-, sowie Online- oder Social-Media-Formate handeln. Bewerbungen sind ab sofort bis zum 12. Mai 2022 möglich.

KEK veröffentlicht 7. Medienkonzentrationsbericht

Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) hat am 15. März 2022 ihren 7. Konzentrationsbericht veröffentlicht. Darin appelliert die KEK an die Politik, das auf den Fernsehbereich fokussierte Medienkonzentrationsrecht zu reformieren. Für eine zeitgemäße Regulierung brauche es ein zukunftsoffenes, deutlich weiter gefasstes Modell des Medienkonzentrationsrechts – und die KEK einen deutlich weiteren Handlungsspielraum. Mit Blick auf die Medienmärkte zeigt der Bericht im Vergleich zum letzten Report von 2018 keine wesentlichen Veränderungen auf.

Nominierte des LFK-Medienpreises stehen fest

Zum 30. Mal zeichnet die Landesanstalt für Kommunikation (LFK) herausragende Leistungen der in Baden-Württemberg zugelassenen privaten Rundfunkveranstalter aus. Zu den Nominierten zählen unter anderem Radio Regenbogen, bigFM und Neckaralb Live. Am 9. Mai 2022 werden in Stuttgart die Preisträger:innen bekannt gegeben.

Russische Regierung verstärkt Druck auf inländische und ausländische Medien

Ein neues russisches Gesetz bedroht kritische Berichterstattung zum Ukrainekrieg mit bis zu 15 Jahren Haft. Diverse ausländische wie russische Medien und Plattformen wurden verboten oder haben nach eigenem Entschluss den Betrieb eingestellt. Damit bleiben in Russland nur noch wenige Räume für freie und unabhängige Meinungen und Informationen.

Anti-SLAPP-Initiative der EU-Kommission: Kurzstellungnahme des VAUNET

Die Europäische Kommission hat eine Konsultation über mögliche Maßnahmen zur Eindämmung von sogenannten SLAPP-Klagen durchgeführt. Ziel der Initiative ist ein besserer Schutz von Journalist:innen und Bürgerrechtsaktivist:innen vor missbräuchlichen Gerichtsverfahren. Der VAUNET hat sich an der öffentlichen Konsultation mit einem Kurzstatement beteiligt.

SLAPP: Neue „Ampel“-Regierung unterstützt Maßnahmen gegen missbräuchliche Klagen

SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP haben im Koalitionsvertrag der Bundesregierung im Kapitel „Kultur und Medienpolitik“ vereinbart, europaweit Maßnahmen gegen Einschränkungen der Freiheitsrechte wie z.B. durch missbräuchliche Klagen, sog. Strategic Lawsuits against Public Participation (SLAPP), zu unterstützen. Ein Bündnis aus Medien- und Nichtregierungsorganisationen fordert die neue Bundesregierung auf, nicht nur die Initiative der EU gegen SLAPPs zu unterstützen, sondern darüber hinaus auch ein deutsches Anti-SLAPP-Gesetz auf den Weg zu bringen, um gegen Einschüchterungsklagen gegen Journalist:innen und Zivilgesellschaft vorzugehen.

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