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Öffentlich-rechtlich

Die Länder diskutieren derzeit eine Strukturreform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Der VAUNET setzt sich plädiert dafür ein, dass der Programmauftrag Auftrag der  Rundfunkanstalten konkret definiert wird und sich die Programmaktivitäten des öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf den staatsvertraglich festgeschriebenen Auftrag beschränken, um Expansionen zu Lasten privater Geschäftsmodelle zu verhindern. Inhalte, welche den Verbrauchern bereits von privaten Medienunternehmen bereitgestellt werden, müssen nicht zwingend noch einmal von ARD, ZDF und Deutschlandfunk produziert werden. Das Ein ausgewogenes Nebeneinander privater und öffentlich-rechtlicher Programmanbieter erfordert auch Transparenz und eine stetige Kontrolle, damit aus einer gesunden Konkurrenz keine Verdrängung Wettbewerbsverzerrungen entstehtentstehen.

Rundfunkbeitragserlöse 2019 wieder über 8 Milliarden Euro

Das Aufkommen der Rundfunkanstalten aus dem Rundfunkbeitrag ist im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,74 Prozent angestiegen. Der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio hat 2019 für die Anstalten Erträge von 7,916 Milliarden Euro durch die Einziehung des Rundfunkbeitrages erzielt. Dies sind rund 58,3 Millionen Euro mehr als im Vorjahr und 565 Millionen Euro mehr als 2012 – dem letzten Jahr der Rundfunkgebühr.

ZDF verlängert Ausstrahlung in SD-Qualität über ASTRA

Das ZDF verlängert die Partnerschaft mit dem Luxemburger Satellitenbetreiber SES. Die Vereinbarung umfasst die Kapazität für die SD-Übertragung von öffentlich-rechtlichen Programmen.

Thüringen fordert Mittel aus Rundfunkbeiträgen für den Privatrundfunk

Thüringens Ministerpräsident möchte die Covid19-Krisenhilfe für den privaten Rundfunk mit Erträgen aus dem Rundfunkbeitrag finanzieren. Dafür soll der Anteil der Landesmedienanstalten am Beitragsgesamtaufkommen temporär auf drei Prozent erhöht werden.

Erhöhung der Rundfunkgebühren: Widerstand in der CDU nimmt zu

Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen: Die Stimmen gegen die geplante Erhöhung des Rundfunkbeitrags werden lauter. Auch aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und von der CDU-Mittelstandsvereinigung wird Kritik geäußert.  

Schweizer Rundfunkbeitrag sinkt um weitere acht Prozent

Die Schweizer Radio- und Fernsehabgabe für Privathaushalte wird ab 2021 auf jährlich 335 Franken sinken. Ende 2018 lag sie noch bei 451 Franken. Eine Absenkung kann durchgeführt werden, weil die Zahl der abgabepflichtigen Haushalte stärker zugenommen hat.

DGB fordert von Rundfunkanstalten mehr Transparenz ein

Bei den Gremien der Rundfunkanstalten besteht ein Transparenzdefizit, welches dringend behoben werden muss. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Studie des DGB über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Die Untersuchung empfiehlt u. a. mehr Transparenz über die Beteiligungsunternehmen der Rundfunkanstalten zu schaffen sowie die Geschäftsberichte der Anstalten umfassend, zeitnah sowie allgemein verständlich und nachvollziehbar zu publizieren.

Ministerpräsidenten beschließen Erhöhung des Rundfunkbeitrages

Am 12. März 2020 haben die Ministerpräsidenten der Länder die Erhöhung des Rundfunkbeitrages ab 2021 von 17,50 Euro auf 18,36 Euro beschlossen. Lediglich Sachsen-Anhalt enthielt sich der Stimme. Die Beratung über eine Neudefinition des Auftrags der Rundfunkanstalten wurde vertagt.

Sachsens Poitiker werben für höheren Rundfunkbeitrag

Der Chef der sächsischen Staatskanzlei, Oliver Schenk (CDU), wirbt für einen Erhöhung des Rundfunkbeitrags. Unterstützung erhält er von der medienpolitischen Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion Claudia Maicher.

Anders als geplant: ARD friert Ausgaben für Sportrechte ein

Die Intendanten der ARD haben beschlossen, die beiden Sender Radio Bremen und den Saarländischen Rundfunk gemeinschaftlich für die kommenden vier Jahre finanziell zu entlasten. Hierfür wird die ARD auch in der kommenden Beitragsperiode ihre Sportrechteausgaben stabil halten.

Diversity Gipfel 2020 – Deutsches Fernsehen: So vielfältig wie sein Publikum?

Mit dem ersten Diversity Gipfel am 23. März 2020 in Köln rückt die Fernsehbranche diese Themen selbst auf die Agenda. Führende Produktionsfirmen und Fernsehsender haben sich zusammengeschlossen, um selbstkritisch zu fragen, wie sie ihrer Verantwortung gerecht werden.

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