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Öffentlich-rechtliche Digitalkanäle

ARD startet während des Medienstaatsvertragsprozesses neue Projekte

Während des Novellierungsprozesses zur Reform des Auftrags der Rundfunkanstalten startet die ARD neue Projekte. So treiben die Landesrundfunkanstalten mit dem geplanten Ausbau von tagesschau24 als zentralem Newskanal die Verspartung des Programmangebots voran. Zudem werden internationale Serienkooperationen mit dem Schwerpunkt Unterhaltung avisiert. Dies sind Ziele, die bei Umsetzung zu einer Gewichtsverschiebung im dualen Mediensystem führen können.

ARD: Nutzung der ARD-Mediathek soll um 50 Prozent steigen

Die ARD-Intendanten haben sich in ihrer neuen Selbstverpflichtung für 2021/2022 das Ziel gesetzt, das Gesamt-Sehvolumen der ARD-Mediathek um 50 Prozent zu steigern. Zudem startet Mitte 2021 das neue ARD-Kulturportal mit Sitz in Weimar. Außerdem wollen die ARD-GVK und die Rundfunkanstalten im Frühjahr 2022 Vorschläge zur Reform des KEF-Verfahrens vorlegen.

Reformdiskussion: Medienpolitik und Rundfunkanstalten stehen gleichermaßen auf dem Prüfstand

Oliver Schenk, Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien, hat sich in einem Gastbeitrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu den Reformplänen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geäußert.

Weitere Vorschläge zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Auftragsreform: Rundfunkkommission diskutiert über Zweistufenplan

Im Vorfeld der gestrigen Rundfunkkommission wurde in mehreren Veröffentlichungen über die Reform des Auftrags berichtet. Die Länder diskutieren laut Medienberichten in der Rundfunkkommission über einen zweistufigen Reformplan.

VAUNET fordert anlässlich der Vorstellung des KEF-Berichts externe Kommission zur Evaluierung der Strukturen und des Angebots von ARD, ZDF und Deutschlandradio

Der VAUNET – Verband Privater Medien plädiert anlässlich des aktuell veröffentlichten KEF-Berichts für eine Evaluierung der Struktur und der Aktivitäten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks durch eine unabhängige Strukturkommission. Ihr sollten auch externe Wirtschaftsexperten und Marktteilnehmer angehören.

ARD und ZDF: Weniger Quotendruck, weniger Werbedruck und weniger Doppelstrukturen gefordert

Die Konrad Adenauer Stiftung hat sich in einer Studie mit der Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beschäftigt. Darin empfiehlt man die Reduktion von Werbung sowie weniger Fokus auf die klassische Quote. Kritik gibt es auch an den Dritten Programmen. Vor dem Hintergrund der Debatte um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk erstellte die Konrad Adenauer Stiftung die Studie und nennt mehrere konkrete Vorschläge, um ARD und ZDF zu verbessern und die Akzeptanz der Anstalten bei der Bevölkerung zu erhöhen.

ARD/ZDF-Jugendkanalkonzept vorerst zurückgewiesen

Die Ministerpräsidenten möchten, dass ARD und ZDF ihr Jugendkanalkonzept überarbeiten und der Telemedienauftrag überprüft wird. Am neuen, um zwei Angebote reduziertem ARD/ZDF-Digitalkanalkonzept bestehen keine größeren Bedenken.

ARD und ZDF uneins über Zukunft der Digitalkanäle

Die Intendanten der ARD haben dem ZDF vorgeschlagen, aus den sechs bislang in Eigenregie produzierten Digitalsendern mittelfristig drei Gemeinschaftsprogramme zu formen. Das ZDF lehnt dieses Modell ab und will insbesondere an ZDFneo und ZDFinfo festhalten.

Digitalkanal-Konzepte von ARD und ZDF sind unzureichend

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