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LMK legt nach Urteil zum Product Placement Verfassungsbeschwerde ein

17.10.2014

Die Landesanstalt für Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK) hat nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) zum Product Placement Verfassungsbeschwerde eingelegt. Auf diese Weise soll vor letztlich vor dem Europäischen Gerichtshof die Auslegung des Kriteriums der „zu starken Herausstellung“ abschließend geklärt werden.

Das BVerwG hatte am 23. Juli 2014 über einen Fall von Produktplatzierung im Programm von Sat.1 entschieden. Nach Auffassung des Gerichts stellte die Platzierung der Biermarke „Hasseröder“ im Rahmen der Übertragung eines Fußballspiels keinen Verstoß gegen die werberechtlichen Vorgaben dar. Nach Auffassung der LMK hat Sat.1 mit der Produktplatzierung aber gegen das Verbot der „zu starken Herausstellung“ verstoßen.