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VPRT-Mitgliederversammlung in Berlin stellt Weichen für die Verbandszukunft

29.11.2011

- Satzungsänderungen zur Anpassung der Verbandsstruktur
- Option zur Gründung einer Tochterfirma zum Gattungsmarketing Fernsehen

Berlin, 29. November 2011 Die jährliche Mitgliederversammlung des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) e.V. in Berlin hat heute einstimmig zwei Beschlüsse zur Weiterentwicklung des Verbandes gefasst. Zum einen wurden Satzungsänderungen beschlossen, die die Trennung von Haupt- und Wahlamt umsetzen und die Geschäftsführung des Verbandes stärken. Den entsprechenden grundsätzlichen Strukturbeschluss hatte die VPRT-Mitgliederversammlung bereits 2010 gefasst. Darüber hinaus hat die Mitgliederversammlung beschlossen, dass der Verband ein Tochterunternehmen zur Fortführung der bestehenden TV-Gattungsmarketingaktivitäten seiner Mitgliedsunternehmen gründen kann. Zuvor waren die beiden Beschlüsse auch von den Versammlungen der Fachbereiche Fernsehen und Multimedia sowie Radio und Audiodienste des Verbandes beraten worden.

Die Satzungsänderungen, die zur Mitgliederversammlung 2012 in Kraft treten sollen, sehen vor, dass ab diesem Zeitpunkt die Haupt- und Wahlämter im Verband getrennt und die Geschäftsführung gestärkt werden soll. Der Vorstand, der sich zukünftig aus den Vorsitzenden der Fachbereiche und deren Stellvertretern sowie bis zu acht weiteren Vorstandsmitgliedern zusammensetzt, wählt aus seiner Mitte einen Vorstandsvorsitzenden. Diese Funktion ersetzt das bisherige Präsidentenamt. Der Vorstand bestimmt auf Basis der Leitlinien der Mitgliederversammlung die Agenda für das jeweilige Geschäftsjahr. Die Geschäftsführung verantwortet deren Umsetzung und erhält im Verhältnis zum Vorstand auf Basis einer Geschäftsordnung dafür erweiterte Aufgaben.

VPRT-Präsident Jürgen Doetz: „Die heutigen Beschlüsse sind eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft des Verbandes und werden seine Schlagkraft weiter stärken. Mit den erweiterten Verantwortlichkeiten der hauptamtlichen Geschäftsführung trägt der Verband seinen stetig wachsenden Aufgaben bei einem gleichzeitig begrenzten Zeitkontingent seiner ehrenamtlichen Vertreter Rechnung. Die Aufgaben, die durch die fortschreitende Digitalisierung, die Kommunikation in größerer Themenbreite und die zusätzliche stärkere Positionierung des VPRT als Branchenverband stark zugenommen haben, lassen sich perspektivisch mit den neuen Strukturen bestmöglich bewältigen. Daher hat der Verband in seinen Gremien frühzeitig seit 2009 das Modell einer zukünftigen Verbandsstruktur erarbeitet, das so im letzten Jahr durch die Mitgliederversammlung grundsätzlich und nun auch in Form einer konkreten Satzungsänderung beschlossen wurde.“

Zum weiteren Beschluss zur Möglichkeit der Gründung eines Tochterunternehmens für TV-Gattungsmarketingaktivitäten seiner Mitgliedsunternehmen erklärte VPRT-Vizepräsident und Vorsitzender des Fachbereichsvorstandes Fernsehen und Multimedia, Dr. Tobias Schmid: „Der VPRT beweist sich mit diesem Beschluss erneut als Plattform für die Wahrnehmung der Interessen seiner Mitglieder in unterschiedlichen Bereichen. Damit wird die Basis dafür gelegt, den Think Tank zur Werbewirkung von TV in effektiven Strukturen weiterzuführen.“ Hierdurch werde neben der medienpolitischen Kompetenz auch die wirtschaftspolitische Ausrichtung des VPRT verstärkt. Die nunmehr erforderlichen organisatorischen Schritte sollen in den kommenden Wochen durch den Vorstand geregelt werden. „Wir freuen uns darauf, das Projekt gemeinsam mit den TV-Vermarktern realisieren zu können“, so Schmid abschließend.
 

Für Rückfragen:
Pressesprecher Hartmut Schultz, Hartmut Schultz Kommunikation GmbH
T | +49 30 3 98 80-101, E | schultz@schultz-kommunikation.de
 

Über den VPRT:
Der VPRT ist die Interessenvertretung der privaten Rundfunk- und Telemedien-unternehmen. Mit ihren TV-, Radio-, Online- und Mobileangeboten bereichern seine rund 140 Mitglieder Deutschlands Medienlandschaft durch Vielfalt, Kreativität und Innovation. Damit das auch in der digitalen Welt so bleibt, müssen die regulatorischen, technologischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen. Als Wirtschaftsverband unterstützen wir unsere Unternehmen im Dialog mit Politik und Marktpartnern beim Erreichen dieses Ziels – national und auf EU-Ebene.
 

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Ansprechpartner

Hartmut Schultz

Pressesprecher