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ZAK fordert diskriminierungsfreie Senderlisten für alle Geräte

29.09.2015

Der Vorsitzende der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK), Dr. Jürgen Brautmeier, hat eine Anpassung der Regelungen im Rundfunkstaatsvertrag mit Bezug zur Plattformregulierung gefordert. Im Handel frei verfügbare Geräte seien von den Regelungen der Plattformregulierung gar nicht erfasst, so dass es im Ergebnis zu unterschiedlichen Sortierungen käme, was für Sender wie Zuschauer nicht optimal sei. Eine chancengleiche und diskriminierungsfreie Darstellung müsse grundsätzlich in allen verwendeten Listen beachtet werden.

Die ZAK hatte zuvor die Sondersortierung von Tele Columbus und PrimaCom bemängelt, da die selbstgewählte Sortierlogik nicht durchgängig eingehalten werde. Programme eines Genres seien in unterschiedlichen Bereichen der Liste aufgeführt und dadurch unterschiedlich behandelt worden, ohne dass eine Rechtfertigung dafür erkennbar ist bzw. vorgetragen wurde, so die ZAK. Beide Unternehmen haben nun Gelegenheit, eine den medienrechtlichen Vorgaben entsprechende, nachvollziehbare neue Sortierlogik vorzulegen.