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UHF-Spektrum: Österreichische Allianz der Rundfunk- und Kulturveranstalter fordert exklusive Nutzung für Medien und Kultur

12.04.2022

In Österreich fordert die „Allianz der TV-, Radio- und Kulturveranstalter“ die exklusive Nutzung des UHF-Spektrums für Medien und Kultur langfristig zu sichern. Der Verbund aus öffentlich-rechtlichem und privatem Rundfunk, Kulturbühnen und Eventveranstaltern sowie Produktionsfirmen ist das österreichische Pendant zur „Allianz für Rundfunk- und Kulturfrequenzen“ in Deutschland, zu deren Mitgliedern auch der VAUNET zählt.

In allen Staaten Europas nutzen Rundfunk- und Kulturveranstalter das UHF-Frequenzspektrum zwischen 470 MHz – 694 MHz zur Übertragung von Medien- und Veranstaltungsangeboten. Das UHF-Band ist eine Säule für den niedrigschwelligen Zugang zu Qualitätsmedien und trägt damit zur Sicherung der nationalen Kulturvielfalt bei, heißt es auf der Website der österreichischen Allianz.

Bei der World Radio Conference (WRC) im November 2023 steht die derzeitige Nutzung der UHF-Frequenzen auf dem Prüfstand. Vor diesem Hintergrund fordert europaweit ein breiter Zusammenschluss betroffener Stakeholder, darunter die österreichische sowie auch die deutsche Allianz, eine unveränderte Zuweisung des UHF-Bandes bei der Weltfunkkonferenz 2023 an den terrestrischen Rundfunk und sekundär an drahtlose Produktionsmittel.

In ihrem Positionspapier zur terrestrischen Rundfunkverbreitung 2030+ zeigt die „Allianz für Rundfunk- und Kulturfrequenzen“ in Deutschland die Frequenzbedarfe für das terrestrische Fernsehen und für drahtlose Produktionsmittel (PMSE) auf. Darin fordern die Unterzeichner:innen Entwicklungsperspektiven und Planungssicherheit für die terrestrische Rundfunk- bzw. Medienverbreitung über das Jahr 2030 hinaus.

Ansprechpartner

Johannes Kottkamp

Johannes Kottkamp

Projektmanager Marktentwicklung