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Geringe Zunahme bei Beschwerden über Werbung im ersten Halbjahr 2015

27.08.2015

Die Zahl der gegenüber dem Deutschen Werberat kritisierten Werbemaßnahmen ist im ersten Halbjahr 2015 gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Insgesamt gingen Beschwerden über 322 Werbeaktivitäten (+13 %) ein, von denen jedoch nur 200 (+4 %) in die Kompetenz des Gremiums fielen. In mehr als drei Vierteln der Fälle (152; Vorjahr: 142) teilte der Werberat die Kritik nicht und sprach die beklagten Unternehmen frei. Von den verbleibenden Kampagnen wurde in 41 Fällen die Werbung eingestellt oder geändert, in sieben Fällen musste der Werberat eine öffentliche Rüge aussprechen. Die Durchsetzungsquote des Kontrollgremiums lag damit bei über 85 Prozent.

Die Vorwürfe der Bescherdeführer betrafen unter anderem die Bereiche Geschlechterdiskriminierung, Ethik und Moral sowie Diskriminierung von Personengruppen und die Nachahmungsgefahr gefährlichen Verhaltens.

Der VPRT ist über den ZAW Mitträger des Deutschen Werberates.

Ansprechpartner

Frank Giersberg

Geschäftsführer