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Ad hoc AG Werberegulierung

Die Ad-hoc-AG Werberegulierung bearbeitet die wichtigsten (selbst-) regulatorischen Entwicklungen im Werbebereich, u. a. drohende Werbebeschränkungen.

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Beschwerdezahlen über Werbung 2017 weiter gestiegen, Beanstandungsquote aber konstant

Die Zahl der Beschwerden beim Deutschen Werberat sind im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Wie das Kontrollgremium mitteilte, wurden mit insgesamt 787 Fällen mehr Werbesujets kritisiert denn je. Tatsächlich beanstandungswürdig waren aber nur 135.

BVerwG bestätigt Verbot von Casino-, Rubbellos- und Pokerspielen im Internet

Das weitgehende Verbot von Glücksspielen im Internet ist auch nach Lockerungen bei Sportwetten und Lotterien weiterhin gültig und rechtmäßig. Das hat das Bundesverwaltungsgericht am 26. Oktober 2017 in Leipzig entschieden und damit das bestehende Verbot für Casino-, Rubbellos- und Pokerspiele im Internet bestätigt.

Aktualisierte Hinweise zu Wahlsendezeiten der Parteien

Die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten hat aktualisierte Hinweise zu Wahlsendezeiten veröffentlicht. Im Vorfeld der Bundestagswahl sind die bundesweit zugelassenen Rundfunkveranstalter im Vorfeld dazu verpflichtet, den Parteien angemessene Sendezeit einzuräumen.

Beanstandete Werbung trotz steigender Beschwerdezahlen weiterhin konstant

Der Deutsche Werberat musste auch im vergangenen Jahr kaum mehr Werbeschaltungen beanstanden als im Vorjahr. Die Zahl der Werbemaßnahmen, zu denen Beschwerden eingingen, stieg hingegen um 13 Prozent auf über 700 an.

ZAW: Änderungen des Glücksspielstaatsvertrags sind nicht ausreichend

Der Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW) hat die aktuellen Überlegungen zur Reform der Glücksspielstaatsvertrages kritisiert und die Schaffung einer kohärenten Regulierung für die Glücksspielwerbung gefordert, um so fairen Wettbewerb zu gewährleisten.

Weiterhin wachsende Aufmerksamkeit für die Kennzeichnung nutzungsbasierter Werbung

Das Piktogramm für nutzungsbasierte Onlinewerbung (Online Behavioural Advertising - OBA) steigert die Aufmerksamkeit für OBA weiter. Auch die Akzeptanz nutzungsbasierter Werbung wachse bei den Internetnutzern weiter, heißt es in einer Mitteilung der European Interactive Digital Advertising Alliance (EDAA).

Weitere leichte Zunahme bei Beschwerden über Werbung im ersten Halbjahr 2016

Die Zahl der gegenüber dem Deutschen Werberat kritisierten Werbemaßnahmen ist im ersten Halbjahr 2016 gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Insgesamt musste das Gremium über 11,5 Prozent mehr Werbemaßnahme entscheiden als im ersten Halbjahr 2015. Dennoch ist die Zahl von 15 Rügen in Relation zu über 3 Millionen Werbemaßnahmen sehr gering.

ZAW nimmt zu CPC-Verordnung Stellung

Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft hat in einer Stellungnahme die Befürchtung geäußert, dass das CPC-Verfahren bzw. die Überarbeitung der CPC-Verordnung politisch wie praktisch weniger Bedeutung für die Fallkonstellationen, bei denen ein echter grenzüberschreitender Bezug gegeben ist, hat.

Bundesregierung sieht keine Notwendigkeit für gesetzliche Verschärfung bei der Alkoholwerbung

Die Bundesregierung sieht im Bereich der Alkoholwerbung derzeit keinen gesetzgeberischen Handlungsbedarf. Das geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen zum Thema „Alkoholprävention in Deutschland“ hervor. Die gesetzlichen Regulierungen seien sinnvoll, um schädlichen Alkoholkonsum zu reduzieren.

Werberat muss trotz steigender Beschwerdezahlen kaum mehr Werbung beanstanden

Die Zahl der beanstandeten Werbeschaltungen ist laut der Jahresbilanz des Werberates für das Jahr 2015 kaum gestiegen. Von den insgesamt 622 Werbeschaltungen, zu denen Beschwerden bei dem Selbstkontrollgremium eingegangen waren, mussten nur 114 beanstandet werden.

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