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Medien- und Netzpolitik

Themen (1 von 87)

Vollindexierung des Rundfunkbeitrags verfassungs- und europarechtlich nicht zulässig

Prof. Dr. Thomas Hirschle legt ein Kurzgutachten zur Bewertung möglicher Vollindizierungsmodelle des Rundfunkbeitrags im Auftrag des VAUNET vor. Der VAUNET kündigt an, nun rechtliche Schritte gegen ein neues Indexierungsmodell zu prüfen.

Ländereinigung über Index-Modell für Rundfunkanstalten rückt näher

Die Einführung eines Index-Modells zur Finanzierung der Rundfunkanstalten bei gleichzeitigen Korrekturen am Programmauftrag nimmt konkretere Gestalt an. Laut Berichten der Fachdienste Medienkorrespondenz und Kress hat die Rundfunkkommission der Länder eine Beschlussvorlage verfasst, auf deren Basis voraussichtlich am 6. Juni 2019 die Ministerpräsidentenkonferenz den Modellwechsel beschließen wird.

Neuer VAUNET-Arbeitskreis Addressable-TV tagt in München

Am 27. Februar 2019 traf sich der neu konstituierte VAUNET-Arbeitskreis Addressable-TV bei der ProSiebenSat.1 Media SE in Unterföhring. Bei der Sitzung wurden die Addressable-TV-Player zu den Entwicklungen in UK, Irland, Italien, Finnland, der Türkei und Deutschland informiert.

Kommunikationshilfe für die ARD

Hans Demmel, Vorstandsvorsitzender VAUNET, zur Medienberichterstattung rund um das Papier "Unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD" des Berkeley International Framing Institute: "Die ARD sollte es eigentlich können: Auch in eigern Sache überzeugend zu kommunizieren. Unter dem Vorsitz eines frühren Regierungssprechers sollten die Anstalten nicht nur das Weltgeschehen, sondern auch ihre eigenen Belange überzeugend auf den Punkt und "rüber" bringen. Das nun ausregerechnet die wortgewaltige ARD mit Beitragsgeldern Nachhilfeunterricht nimmt, wie sie ihre eigenen Botschaften richtig "framen" kann, mutet schon mehr als kurios an."

Rundfunkkommission gibt Ergebnisse des Gesprächs mit den Intendanten bekannt

Am 31. Januar 2019 trafen sich die Regierungschefinnen und -chefs der Länder mit den Intendanten von ARD, ZDF und Deutschlandradio, um sich über die Neujustierung von Auftrag, Struktur und Finanzierungsgrundlage auszutauschen. Malu Dreyer, Vorsitzende der Rundfunkkommission, unterstrich den Willen der Länder, weiter auf Einsparungen zu drängen.

Duales Rundfunksystem: aus der Balance geraten

Der VAUNET sieht drei Erfordernisse, um die Balance eines dualen Rundfunksystems wiederherzustellen. Die Medienpolitik darf sich 2019 nicht weiter nur um die Interessen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und vielleicht noch der Verlage kümmern, sondern muss auch die der privaten audiovisuellen Medienangebote fest im Blick haben.

Einreichungsfrist für Radio Advertising Award 2019

Bis zum 31. Januar 2019 können Agenturen, Tonstudios und Werbungtreibende ihre Hörfunkspots und Audio-Ideen für den diesjährigen Radio Advertising Award einreichen.

EuGH billigt deutschen Rundfunkbeitrag

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hält die bestehenden Regelungen zur Finanzierung der Rundfunkanstalten für europarechtskonform. Basis der Entscheidung war eine Vorabentscheidungsvorlage des Landgerichtes Tübingen.

„Qualität statt Quantität“ – Hans Demmel zu Auftrag und Struktur von ARD und ZDF

Hans Demmel, Vorstandsvorsitzender des VAUNET, hat in einem Beitrag für den Fachdienst promedia (Ausgabe November 2018) beschrieben, welche Anforderungen die privaten Medien an den Auftrag und die Struktur des öffentlich-rechtlichen Rundfunks haben.

NRW-Kabinett verabschiedet 17. Rundfunkänderungsgesetz

Das WDR-Gesetz und das nordrhein-westfälische Landesmediengesetz sollen nach Plänen der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen geändert werden. Mit dem neuen Landesmediengesetz ist eine flexiblere Gestaltung bei der Zuweisung von Frequenzen durch die Landesanstalt für Medien geplant, im WDR-Gesetz soll das Besetzungsverfahren für den Verwaltungsrat des WDR geändert werden.

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