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Glücksspielstaatsvertrag: Neue Werberegeln für erlaubtes Glücksspiel

Am 1. Juli 2021 ist der neue Glücksspielstaatsvertrag in Kraft getreten – und mit ihm eine Neuordnung der Werberegulierung. Die neuen Vorgaben zur Bewerbung von legalen Glücksspielangeboten besagen, dass erlaubte Angebote effektiv beworben werden dürfen. Die Werbewirtschaft und der VAUNET begrüßen den liberalen Paradigmenwechsel im Glücksspielstaatsvertrag. Nun kommt es auf eine angemessene und praktikable Umsetzung der neuen Werberegeln an. 

Glücksspielstaatsvertrag kann am 1. Juli 2021 in Kraft treten

Am 21. April 2021 hat auch Sachsen-Anhalt als fünfzehntes der sechzehn Landesparlamente den Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) 2021 ratifiziert und kann wie beschlossen am 1. Juli 2021 in Kraft treten.

VAUNET fordert Nachbesserungen der Werbebestimmungen in geplanter Glücksspielregulierung der Länder

Der VAUNET hat anlässlich der Anhörung der Länder zum Entwurf des Glücksspielstaatsvertrages am 19. Februar 2020 eine Überarbeitung der Werbebestimmungen gefordert.

Durchbruch bei neuem Glücksspielstaatsvertrag

Die Bundesländer haben sich nach langen Verhandlungen auf eine weitgehende Reform des deutschen Glücksspielmarktes geeinigt. Diese sieht vor, bisher illegale Glücksspiele im Internet künftig zu erlauben.

Werbeverbot für Tabakwerbung auf Plakaten und elektronische Zigaretten

Die lange festgefahrene Debatte um ein Verbot der Tabakwerbung auf Plakatflächen nimmt wieder Fahrt auf. Unklar ist, ob nur klassische Tabakprodukte einbezogen werden sollen oder auch elektronische Zigaretten. Ein Werbeverbot für elektronische Zigaretten und Nachfüllbehälter für audiovisuelle Medien wurde in der AVMD-Richtline bereits festgelegt.

Glücksspiel auch 2019 auf Agenda von Landesmedienanstalt und der Drogenbeauftragten

Gar nicht gut kam die Kritik der Drogenbeauftragten der Bundesregierung an, es würde nichts gegen illegales Glücksspiel im Web getan. Uwe Conradt, Direktor der Landesmedienanstalt Saarland, kontert auf die Aussagen der Drogenbeauftragen Marlene Mortler, dass dies „bedauerlicher Ausdruck fehlender Recherche“ sein müsse.

AER nimmt zur Reifenkennzeichnungs-Verordnung Stellung

Die Association of European Radios (AER) hat sich in einer Stellungnahme gegen Pflichtangaben bei der Radiowerbung für Autoreifen ausgesprochen. Zwar sei die Bedeutung detaillierter Informationen für die Sicherheit auf den Straßen unstreitig, allerdings sei Werbung gerade im Radiobereich nicht der richtige Ort, diese Informationen zu platzieren.

Niedersachsen strebt eine zukunftsorientierte Medienordnung an

Die neue niedersächsische Landesregierung will bei der Gestaltung des Dualen Rundfunksystems die berechtigten Interessen der Privatsender und Zeitungsverlage nicht aus den Augen verlieren.

BVerwG bestätigt Verbot von Casino-, Rubbellos- und Pokerspielen im Internet

Das weitgehende Verbot von Glücksspielen im Internet ist auch nach Lockerungen bei Sportwetten und Lotterien weiterhin gültig und rechtmäßig. Das hat das Bundesverwaltungsgericht am 26. Oktober 2017 in Leipzig entschieden und damit das bestehende Verbot für Casino-, Rubbellos- und Pokerspiele im Internet bestätigt.

Schleswig-Holstein will neuen Glücksspielstaatsvertrag nicht unterzeichnen

Die Regierungsfraktionen des Landtages Schleswig-Holstein haben sich gegen eine Unterzeichnung des novellierten Glücksspielstaatsvertrages ausgesprochen. Die Landesregierung soll sich stattdessen für eine Ausstiegsoption des Landes aus dem Glücksspielstaatsvertrag einsetzen.

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