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Urheberrecht

Das Urheberrecht sichert die Vergütung kreativer Leistungen, regelt die Verwertung von Rechten und ist damit ein Garant für eine funktionierende Wertschöpfungskette. Es sichert gewährleistet tausende Arbeitsplätze in der Kultur- und Kreativindustrie. Der VAUNET setzt sich europäische wie national für die Wahrung der territorialen Rechtelizenzierung und die der Vertragsfreiheit ein. (oder allgemeiner setzt sich für ein solides/robustes Urheberrecht ein).

Zurückhaltendes Abwarten der Bundesregierung bei Fernsehpiraterie

Im August 2018 hat der VAUNET seine Studie zum wirtschaftlichen Schaden durch Fernsehpiraterie veröffentlicht. Demnach nutzen 1,9 Millionen Personen in Deutschland regelmäßig illegale Live-TV-Signale von Pay- und Free-TV-Anbietern. Zu den meistgenutzten illegalen linearen TV-Inhalten gehören Sport, fiktionale Inhalte und Dokumentationen. Den Medienunternehmen entgehen damit Einnahmen von mehr als 430 Millionen Euro pro Jahr.

OLG München: Ausschluss der Sendeunternehmen bei der Privatkopievergütung europarechtskonform?

Das Oberlandesgericht München hat in einem Urteil am 18. Oktober 2018 (AZ: 29 U 65/18) Zweifel daran geäußert, dass die deutsche Regelung zum Ausschluss der Sendeunternehmen von der Privatkopievergütung mit den europäischen Richtlinien vereinbar ist.

Umsätze der GVL 2017

Die Erträge der GVL sind nach dem Rekordjahr 2016 weiter gestiegen und lagen 2017 bei 310 Millionen Euro. Die Sendevergütung stieg nur leicht auf 87 Millionen Euro und macht weiterhin den zweitgrößten Anteil aus.

EU-Urheberrechtsreform: Medienverbände fordern mehr Verantwortung von Plattformen

Der VAUNET hat sich einem Aufruf von nationalen und europäischen Medienverbänden und -unternehmen angeschlossen und seine Besorgnis über den Schaden, der im Falle einer weiteren Verwässerung des Artikel 13 der EU-Urheberrechtsrichtlinie entstehen könnte, geäußert.

Kampf gegen terroristische Inhalte: Regulierungsvorschlag der EU-Kommission

Nach dem Willen der EU-Kommission sollen terroristische Inhalte innerhalb von einer Stunde nach einer Entfernungsanordnung der nationalen Behörden aus dem Web entfernt werden. Die EU-Kommission verfolgt damit ihren Kurs gegen illegale Inhalte weiter.

EU-Urheberrechtsreform: Im zweiten Anlauf siegen die Argumente

Das EP-Plenum hat grünes Licht für Verhandlungen von Parlament, Rat und Kommission (sog. Trilog) über die Urheberrechtsrichtlinie im digitalen Binnenmarkt gegeben. Im Trilog gilt es dafür zu sorgen, dass Transparenzvorgaben nicht allzu bürokratisch gestaltet werden und zum Hemmschuh für Investitionen in Inhalte werden.

Fernsehpiraterie verursacht wirtschaftlichen Schaden von 700 Millionen Euro jährlich und gefährdet die Medienvielfalt

Gutachten beziffert erstmalig Schäden durch Verletzung der Signalintegrität • 1,9 Millionen Deutsche nutzen regelmäßig illegale Live-TV-Signale • Umsatzverluste von 700 Millionen Euro, Steuerverluste von 170 Millionen

EuGH stärkt Urheber

Für Schulen bestehen grundsätzlich keine Ausnahmen von der Lizenzpflicht für urheberrechtlich geschützte Werke. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) die ungenehmigte Veröffentlichung von Werken auf Schulwebseiten untersagt.

Premier League setzt Blocking illegaler Streams durch

Die britische Premier League darf in der kommenden Saison alle illegalen Videostreams von Spielen der höchsten englischen Fußballliga im Internet blockieren. Nach einem Beschluss des Obersten Gerichtshofs in London sind damit Internetprovider aufgefordert, alle Server zu blockieren, über die illegale Streams der Spiele via Internet verbreitet werden.

Vertane Chance für zügige Einigung zum europäischen Urheberrecht

„Wir bedauern, dass der Mythos, das Internet werde zerstört, nun den Kreativsektor seiner Rechte berauben könnte“, kommentiert VAUNET-Geschäftsführer Dr. Harald Flemming. „Das heutige Abstimmungsergebnis stellt die ausgewogenen Entscheidungen der Fachausschüsse in Frage.“

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