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Öffentlich-rechtlich

Die Länder diskutieren derzeit eine Strukturreform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Der VAUNET setzt sich plädiert dafür ein, dass der Programmauftrag Auftrag der  Rundfunkanstalten konkret definiert wird und sich die Programmaktivitäten des öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf den staatsvertraglich festgeschriebenen Auftrag beschränken, um Expansionen zu Lasten privater Geschäftsmodelle zu verhindern. Inhalte, welche den Verbrauchern bereits von privaten Medienunternehmen bereitgestellt werden, müssen nicht zwingend noch einmal von ARD, ZDF und Deutschlandfunk produziert werden. Das Ein ausgewogenes Nebeneinander privater und öffentlich-rechtlicher Programmanbieter erfordert auch Transparenz und eine stetige Kontrolle, damit aus einer gesunden Konkurrenz keine Verdrängung Wettbewerbsverzerrungen entstehtentstehen.

Kommunikationshilfe für die ARD

Hans Demmel, Vorstandsvorsitzender VAUNET, zur Medienberichterstattung rund um das Papier "Unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD" des Berkeley International Framing Institute: "Die ARD sollte es eigentlich können: Auch in eigern Sache überzeugend zu kommunizieren. Unter dem Vorsitz eines frühren Regierungssprechers sollten die Anstalten nicht nur das Weltgeschehen, sondern auch ihre eigenen Belange überzeugend auf den Punkt und "rüber" bringen. Das nun ausregerechnet die wortgewaltige ARD mit Beitragsgeldern Nachhilfeunterricht nimmt, wie sie ihre eigenen Botschaften richtig "framen" kann, mutet schon mehr als kurios an."

Rundfunkkommission gibt Ergebnisse des Gesprächs mit den Intendanten bekannt

Am 31. Januar 2019 trafen sich die Regierungschefinnen und -chefs der Länder mit den Intendanten von ARD, ZDF und Deutschlandradio, um sich über die Neujustierung von Auftrag, Struktur und Finanzierungsgrundlage auszutauschen. Malu Dreyer, Vorsitzende der Rundfunkkommission, unterstrich den Willen der Länder, weiter auf Einsparungen zu drängen.

Duales Rundfunksystem: aus der Balance geraten

Der VAUNET sieht drei Erfordernisse, um die Balance eines dualen Rundfunksystems wiederherzustellen. Die Medienpolitik darf sich 2019 nicht weiter nur um die Interessen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und vielleicht noch der Verlage kümmern, sondern muss auch die der privaten audiovisuellen Medienangebote fest im Blick haben.

Einreichungsfrist für Radio Advertising Award 2019

Bis zum 31. Januar 2019 können Agenturen, Tonstudios und Werbungtreibende ihre Hörfunkspots und Audio-Ideen für den diesjährigen Radio Advertising Award einreichen.

EuGH billigt deutschen Rundfunkbeitrag

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hält die bestehenden Regelungen zur Finanzierung der Rundfunkanstalten für europarechtskonform. Basis der Entscheidung war eine Vorabentscheidungsvorlage des Landgerichtes Tübingen.

„Qualität statt Quantität“ – Hans Demmel zu Auftrag und Struktur von ARD und ZDF

Hans Demmel, Vorstandsvorsitzender des VAUNET, hat in einem Beitrag für den Fachdienst promedia (Ausgabe November 2018) beschrieben, welche Anforderungen die privaten Medien an den Auftrag und die Struktur des öffentlich-rechtlichen Rundfunks haben.

NRW-Kabinett verabschiedet 17. Rundfunkänderungsgesetz

Das WDR-Gesetz und das nordrhein-westfälische Landesmediengesetz sollen nach Plänen der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen geändert werden. Mit dem neuen Landesmediengesetz ist eine flexiblere Gestaltung bei der Zuweisung von Frequenzen durch die Landesanstalt für Medien geplant, im WDR-Gesetz soll das Besetzungsverfahren für den Verwaltungsrat des WDR geändert werden.

VAUNET-Prognose zum Medienmarkt in Deutschland 2018

Rekordumsatz von 12,4 Milliarden Euro für audiovisuelle Medien: Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Relevanz der Radio-, Audio-, TV- und Bewegtbildangebote nimmt weiter zu

VAUNET Forecast for the German Media Market in 2018

Record Revenues of 12.4 Billion Euros for Audiovisual Media • Economic and social relevance of radio, audio, TV and video offerings continues to grow

 

EuGH-Generalanwalt hält Rundfunkbeitrag für europarechtskonform

Im Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH, C-492/17) vertritt der Generalanwalt Campos Sánchez-Bordona in seinem Schlussvortrag die Ansicht, dass der deutsche Rundfunkbeitrag nicht gegen europäisches Recht verstößt. Daher sei eine Notifizierung der Änderung der Rechtsgrundlage bei der EU-Kommission durch die Bundesländer auch nicht erforderlich gewesen.

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