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ARD und ZDF legen Finanzplanung für nächste Beitragsperiode vor

02.05.2019

ARD und ZDF haben ihren Finanzbedarf für den Zeitraum 2021 – 2024 fristgerecht bei der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) angemeldet. Für die nächste Beitragsperiode gehen sie laut eigenen Aussagen von branchenspezifischen Teuerungsraten aus. Bei der Berechnung des Programmaufwands wurde eine Teuerung von jährlich 2,49 Prozent angenommen. Die ARD betont für die Herausforderungen der Digitalisierung keinen gesonderten Finanzbedarf anzumelden.

Beim Personalaufwand wurde eine lineare Steigerung von 2,5 Prozent pro Jahr zugrunde gelegt. Die ARD wird bis 2020 rund 4.800 (19 Prozent) Stellen abgebaut haben. Bis 2024 werden die Landesrundfunkanstalten weitere 390 Stellen (zwei Prozent) streichen und damit den Vorgaben der KEF entsprechen. Das ZDF gibt an, mit einem Personalabbau von 562 Vollzeitstellen den Vorgaben der KEF bis Ende 2020 abschließend zu entsprechen.

Ansprechpartner

Daniela Beaujean

Mitglied der Geschäftsleitung / Recht und Regulierung, Justiziarin

Tim Steinhauer

Referent Medienverantwortung und Programm