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Anders als geplant: ARD friert Ausgaben für Sportrechte ein

14.02.2020

Die Intendanten der ARD haben beschlossen, die beiden Sender Radio Bremen und den Saarländischen Rundfunk gemeinschaftlich für die kommenden vier Jahre finanziell zu entlasten.

Als Begründung heißt es in einer Mitteilung, dass beide Sendeanstalten allein mit den Beitragseinnahmen in ihren Sendegebieten ihren gesetzlichen Auftrag in dem Zeitraum von 2021 bis 2024 nicht erfüllen könnten.

In einem ersten Schritt soll den Ländern nun der Vorschlag gemacht werden, die Finanzausgleichsmasse von derzeit 1,6 Prozent des Nettobeitragsaufkommens zunächst auf 1,7 Prozent ab 2021 und in einem zweiten dann auf 1,8 Prozent ab 2023 zu erhöhen. Umgerechnet rund 34,5 Millionen Euro mehr stünden Radio Bremen und dem SR damit zur Verfügung.

Die Unterstützung erbringen die ARD-Sender gemeinsam – allen voran der BR, MDR, NDR, SWR und WDR. Um die zusätzlichen Ausgaben gegenzufinanzieren, wird die ARD auch in der kommenden Beitragsperiode ihre Sportrechteausgaben bei 1,023 Milliarden Euro einfrieren und nicht wie geplant um 68 Millionen Euro erhöhen. Gleichzeitig prüft die ARD weitere Einsparmöglichkeiten.

 

 

 

Ansprechpartner

Tim Steinhauer

Referent Medienverantwortung und Programm