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Unterstützung für geflüchtete Medienschaffende: VAUNET tritt Netzwerk der Job-Plattform new-start.media bei

Der VAUNET schließt sich als Partner einem neuen Netzwerk der Kultur-, Film- und Medienbranche an, um geflüchtete Kultur- und Medienschaffende aus der Ukraine und aus Russland bei der Jobsuche und beim Aufenthalt in Deutschland zu unterstützen. Zentrales Angebot des Netzwerks ist die Job-Plattform „new-start.media“, die offene Stellenangebote bündelt und sich in vier Sprachen an geflüchtete Kultur-, Film- und Medienschaffende richtet, die der Krieg in der Ukraine zu einem Exil-Leben nach Deutschland führt. Initiiert wurde das Projekt von einem Netzwerk aus Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften des Kultur- und Mediensektors gemeinsam mit dem Partner Jobnet AG und seinen ukrainischen Mitarbeiter:innen in den belagerten Städten Kiew und Lwiw.

Geoblocking: EAO-Studie belegt steigende europaweite Verbreitung von Filmen

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle (EAO) hat eine Studie zur Verbreitung europäischer Filme auf VoD-Plattformen und in Kinos herausgegeben. Die Daten verdeutlichen eine positive exponentielle Entwicklung bei der grenzüberschreitenden Verfügbarkeit von europäischen audiovisuellen Inhalten in ganz Europa. In einem gemeinsamen Statement begrüßen verschiedene Organisationen, die die wichtigsten Akteure der Wertschöpfungskette in den Bereichen Film und audiovisuelle Medien vertreten, u. a. auch der VAUNET, die Ergebnisse der Studie – und unterstreichen das für die audiovisuelle Kreativindustrie essenzielle Territorialitätsprinzip, nach dem der AV-Sektor nicht unter die europäische Geoblocking-Verordnung fällt.

Nationales Reformprogramm 2022: Bundesregierung plant, Wettbewerbsrecht weiter zu modernisieren

Am 6. April 2022 hat das Bundeskabinett das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz vorgelegte Nationale Reformprogramm 2022 (NRP) beschlossen. Schwerpunkte liegen dabei auf Investitionen in den Klimaschutz und die Digitalisierung sowie auf der Unterstützung der Wirtschaft in der Corona-Pandemie. Mit dem Nationalen Reformprogramm nimmt die Bundesregierung Stellung zu Maßnahmen, die der Umsetzung der länderspezifischen Empfehlung der Europäischen Union dienen – dazu zählen u. a. auch die Weiterentwicklung des Wettbewerbsrechts für digitale Märkte und die Stärkung des Bundeskartellamts.

UHF-Spektrum: Österreichische Allianz der Rundfunk- und Kulturveranstalter fordert exklusive Nutzung für Medien und Kultur

In Österreich fordert die „Allianz der TV-, Radio- und Kulturveranstalter“ die exklusive Nutzung des UHF-Spektrums für Medien und Kultur langfristig zu sichern. Der Verbund aus öffentlich-rechtlichem und privatem Rundfunk, Kulturbühnen und Eventveranstaltern sowie Produktionsfirmen ist das österreichische Pendant zur „Allianz für Rundfunk- und Kulturfrequenzen“ in Deutschland, zu deren Mitgliedern auch der VAUNET zählt. Beide Allianzen fordern eine unveränderte Zuweisung des UHF-Bandes bei der Weltfunkkonferenz 2023 an den Rundfunk und sekundär an drahtlose Produktionsmittel.

Digital Markets Act: Neue Spielregeln für die Gatekeeper

Nach 18 Monaten intensiver Verhandlungen mit und zwischen Europaabgeordneten, nationalen Regierungsvertreter:innen und Kommissionsbeamt:innen haben das Europäische Parlament, der Rat und die Europäische Kommission am 24. März 2022 den Digital Markets Act (DMA) mit einigen wichtigen Ergebnissen, die teilweise auch Kernanliegen des VAUNET waren, beschlossen.

Corona: Bundesregierung zu den Folgen der Pandemie im Kultur- und Medienbereich

Die Bundesregierung hat umfassend auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu den Folgen der Corona-Pandemie und der Wirksamkeit der Corona-Zuschussprogramme im Kultur- und Medienbereich geantwortet. Dabei bekräftigt die Bundesregierung, dass die Maßnahmen des Bundes die Branche langfristig zukunftsfähig machen. Die Fragesteller:innen betonen, dass die Kultur-, Kreativ- und Veranstaltungswirtschaft besonders unter den Folgen der Pandemie leide. Hauptaufgabe müsse aus Sicht der CDU/CSU in den kommenden Monaten sein, die Folgen der Corona-Pandemie abzumildern und Maßnahmen anzupassen oder zu ergreifen, die den Kultur- und Medienbereich „überlebensfähig“ halten.

Corona-Update: Überbrückungshilfe und Arbeitsschutzverordnung verlängert

Unternehmen, die nach wie vor von den Auswirkungen der Corona- Pandemie betroffen sind, können ab dem 01.04.2022 Anträge auf die bis Ende Juni verlängerte Überbrückungshilfe IV für den Förderzeitraum April bis Juni 2022 stellen. Die bis Ende Juni verlängerte Überbrückungshilfe IV ist inhaltlich unverändert zur Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis März. Auch in der verlängerten Überbrückungshilfe IV sind Unternehmen mit einem coronabedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent antragsberechtigt.

ma 2022 Audio I: Reichweiten und Nutzung bestätigen die anhaltend hohe Relevanz der Gattung Radio/Audio in Deutschland

Die Reichweiten der Radio- und Audioangebote in Deutschland sind laut den veröffentlichten Eckdaten der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) zur ma 2022 Audio I weiterhin auf hohem Niveau und bestätigen die anhaltend hohe Relevanz der Gattung. Der Weiteste Hörerkreis innerhalb eines 4-Wochen-Zeitraums von Personen ab 14 Jahren beträgt 93,8 Prozent – damit erreichen die Radio- und Audioangebote über 66 Millionen Hörer:innen in Deutschland.

VAUNET positioniert sich zum European Media Freedom Act

In seinem Positionspapier hat der VAUNET im Rahmen einer öffentlichen Konsultation der Europäischen Kommission zum geplanten European Media Freedom Act (EMFA) Stellung genommen. Der EMFA soll Pluralismus und Unabhängigkeit der Medien im EU-Binnenmarkt unterstützen. Aus Sicht des VAUNET ist entscheidend, dass die Weiterentwicklung starker Medienmärkte in Europa, deren Wert v. a. in ihrer Vielfältigkeit und Regionalität liegt, durch flexible rechtliche Rahmenbedingungen gefördert wird. Ein europäischer Rechtsakt zur Medienfreiheit sollte grundsätzliche Prinzipien festsetzen – und dabei hinreichend Ausgestaltungsspielraum für die Mitgliedsstaaten im Sinne der Vielfaltssicherung einräumen.

Kinobesucherzahlen in der EU steigen

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