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Der Content-Bericht 2018 nimmt das Thema Public Value in den Fokus

28.05.2019

Welchen gesellschaftlichen Beitrag leisten Medien? Wie ist es um den Public Value von öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehangeboten bestellt? Und anhand welcher Kriterien kann dieser öffentliche Wert ermittelt werden? Der Content-Bericht 2018 der Medienanstalten nimmt das Thema Public Value in den Fokus.

Autorinnen und Autoren aus Forschung und Praxis fragen aus unterschiedlichen Perspektiven nach den Leistungen, die Medien für die Allgemeinheit erbringen. Wesentlich, so eine zentrale Erkenntnis, ist letztlich das Zusammenspiel vom Wert eines Programms und der Öffentlichkeit, die es erreicht. Annette Kümmel, VAUNET-Vorstand, betont während der Präsentation des Content-Berichts 2018 auf den Medientagen Mitteldeutschland in Leipzig: "Public Value muss auch die breite Öffentlichkeit erreichen und da können die privaten Medien einen Mehrwert bieten."

Für die privaten audiovisuellen Medien erläutert Daniel Rosemann, Senderchef ProSieben und ProSieben MAXX, in seinem Autorenbeitrag warum GZSZ und GNTM mehr leisten als ARTE. Claus Grewenig, Bereichsleiter Medienpolitik bei der Mediengruppe RTL Deutschland, zeigt in seinem Artikel auf, warum die Vielfalt der privaten Medien "Public Value" ist. Die Bericht macht deutlich, warum Public Value gerade für den privaten Rundfunk klarer definiert werden sollte, welche Rolle dabei die Reichweite von Medien spielt und was Public Value als Leitmotiv im Bereich des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ausmacht.

Mit den Beiträgen aus der Fernsehprogrammforschung wird zudem die Langzeitperspektive auf 20 Jahre Fernsehen in Deutschland eröffnet.

Ansprechpartner

Tim Steinhauer

Referent Medienverantwortung und Programm