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Medienanstalten sprechen sich für Regulierung von Smart-TV-Oberflächen aus

22.11.2017

Die Benutzeroberflächen von Smart-TVs und Set-Top-Boxen sollten nach Ansicht der Medienanstalten in die Plattformregulierung einbezogen werden. Nur so könne eine diskriminierungsfreie Auffindbarkeit der Programme für die Zuschauer sichergestellt werden, hieß es im Anschluss an die Präsentation eines systematischen Monitorings von Connected-TV-Benutzeroberflächen durch das Forschungsinstitut Facit Digital.

Vor allem bezüglich der Senderliste wird die Notwendigkeit deutlich, diese bei Benutzeroberflächen grundsätzlich zu regulieren. Nicht nur die Kanalsortierung im Ausgangszustand müsse generell ein System erkennen lassen, welches verhindert, dass Angebote diskriminiert werden. Auch die Sortierung durch die Nutzer sollte aus Sicht der Medienanstalten deutlich leichter durchführbar sein als dies bei den meisten der getesteten Geräte der Fall ist. 

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Ansprechpartner

Daniela Beaujean

Mitglied der Geschäftsleitung / Recht und Regulierung, Justiziarin

Jürgen Hofmann, LL.M.

Ressortleiter Recht / Rechtsanwalt