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OLG München bestätigt Sperre von kinox.to bei Vodafone

19.06.2018

Der Internet-Provider Vodafone muss die Streaming-Plattform kinox.to auch weiterhin für seine Kabelkunden sperren. Das Oberlandesgericht (OLG) München hat ein entsprechendes Urteil des Landgerichts München I bestätigt. Danach müssen Kunden, die kinox.to aufrufen wollen mittels DNS-Umleitung auf eine Sperrseite geleitet werden.

Hintergrund ist eine Klage des Filmverleihers Constantin Film, der die Rechte an der deutschen Komödie "Fack Ju Göhte 3" besitzt. Der Film ist neben vielen anderen Filmen und Serien als kostenloser Stream auf kinox.to verfügbar. Constantin Film beruft sich darauf, dass der Provider wegen Urheberrechtsverletzung als sogenannter Störer in die Pflicht genommen werden könne, da er Dritten den Zugang zu einer illegalen Streaming-Seite anbiete. Das OLG München schloss sich dieser Auffassung an und stufte fast alle Angebote auf der Plattform als illegal ein.

Von der Netzsperre betroffen sind ausschließlich Kabel-Internetkunden, für DSL-Kunden von Vodafone gilt die Umleitung nicht.

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