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4 Milliarden Euro Umsatz: Pay-TV- und VoD-Angebote wachsen auf allen Wegen

25.07.2019

- 2018 erstmals 4 Milliarden Euro Umsatzmarke in der DACH-Region erreicht

- 2019 Gesamtumsätze von 4,5 Milliarden Euro (+ 13 %) erwartet

- Steigende Zahlungsbereitschaft und Nachfrage nach TV-Inhalten

- TV-Häuser erobern den Streaming-Markt

Berlin/München, 25. Juli 2019. Im zurückliegenden Jahr sind die Umsätze aus Pay-TV und Paid-Video-on-Demand in der gesamten DACH-Region um rund 14 Prozent auf circa 4 Milliarden Euro angestiegen. Für 2019 wird ein weiterer Anstieg um rund 13 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro prognostiziert. In Deutschland lagen die Gesamtumsätze 2018 bei ca. 3,5 Milliarden Euro (2017: ca. 3 Milliarden) und sollen laut Prognose in 2019 rund 4 Milliarden Euro erreichen, darin Pay-TV (inkl. „Pay-TV-on-Demand“) mit einem Umsatzvolumen von rund 2,4 Milliarden Euro, gefolgt von Subscription-Video-on-Demand (SVOD) mit circa 1,1 Milliarden Euro. Dies geht aus der Publikation Pay-TV in Deutschland 2019 hervor, die der VAUNET heute veröffentlicht und mit hochkarätigen Branchenvertretern in München vorgestellt hat.

Dabei wurde deutlich, dass sich die klassischen Fernsehsender in den vergangenen Jahren immer mehr zu breit aufgestellten digitalen Programmmarken weiterentwickelt haben, die mit ihren hochwertigen Bewegtbildinhalten auf allen Verbreitungswegen vertreten sind. Ihre Nutzer wechseln, je nach individueller Nutzungssituation, völlig selbstverständlich zwischen linearer und nonlinearer TV-Nutzung. Gleichzeitig steigen Zahlungsbereitschaft und Nachfrage der Menschen nach TV-Inhalten kontinuierlich weiter an, so dass die Anbieter für den TV- und Streaming-Markt zuversichtlich in die Zukunft blicken.  

Katharina Behrends, Managing Director Central and Eastern Europe bei NBCUniversal International Networks und Vorsitzende des VAUNET-Arbeitskreises Pay-TV
„Pay-TV-Anbieter haben ihre Angebote weiter ausgebaut und setzen mehr denn je auf lineare und nonlineare Verfügbarkeit. Herausragende Bewegtbildinhalte gelangen so auf allen Wegen zu den Menschen und werden auch immer stärker nachgefragt. Mit unserer Multiplattform-Strategie waren wir mit NBCUniversal von Anfang an Treiber der Entwicklung und der Erfolg gibt uns Recht: 13th Street, Syfy und Universal TV gehören zu den erfolgreichsten Programmmarken im deutschen Pay-TV- und Streaming-Markt.“ 

Dr. Holger Enßlin, Geschäftsführer Legal, Regulatory & Distribution von Sky Deutsch-land und Geschäftsführer von Sky Österreich: „Kunden wollen heute Zugang zu allen Inhalten auf allen Plattformen zu jeder Zeit – sei es auf Abruf oder im „lean-back-Modus“. Genau das bieten wir bei Sky: Sei es über unsere Plattform Sky Q linear im TV, On-Demand oder über unsere OTT-Angebote Sky Go und Sky Ticket.“

Jan Wachtel, Geschäftsführer digitale Medien & journalistische Inhalte der Mediengruppe RTL Deutschland: „Wir sind fest davon überzeugt, dass der VoD-Markt in der Mitte der Gesellschaft ankommt. Inhalte für diese Zielgruppe und verschiedene Ausspielkanäle zu entwickeln, ist seit Jahren die Kernkompetenz der Mediengruppe RTL. Diesen Vorteil wollen wir mit TVNOW konsequent nutzen und unsere Rolle als Local Hero unter den Streaming-Anbietern weiter ausbauen. Dabei setzen wir u. a. auf eine große Bandbreite an massenattraktiven, eigenproduzierten TVNOW Originals wie unsere Guilty-Pleasure-Formate, exklusive Reportagen und Dokumentationen, aber auch auf preisgekrönte Serien wie ,M – Eine Stadt sucht einen Mörder‘.“

Nicole Agudo Berbel, Chief Distribution Officer & EVP Digital Publishing bei der ProSieben Sat.1 Media SE: „Nie war die Nachfrage nach hochwertigem Entertainment größer als heute. Das zeigt sich auch in der konstant positiven Entwicklung der Abonnentenzahlen im Pay-TV-Bereich. Gleichzeitig steigt die On-Demand Nutzung unserer Inhalte über unser VoD-Angebot Joyn und auf den Distributionsplattformen unserer Partner. Aktuelle Beispiele für ein sehr erfolgreiches Zusammenspiel von linearer und On-Demand-Nutzung sind Formate wie „Germany‘s next Topmodel“, „The Masked Singer“ und das Joyn-Original „jerks.“. Unsere Strategie ist es deshalb, unsere Inhalte, linear wie nichtlinear, allen Konsumenten verfügbar zu machen.“

Hannes Heyelmann, Managing Director, Central and Eastern Europe and International Programming Strategy bei Turner: „Mit unserem breit gefächerten Senderportfolio und unserem starken Content sind wir linear wie nonlinear sehr gut aufgestellt. TNT Comedy war im ersten Halbjahr 2019 der quotenstärkste Pay-TV-Sender in der Zielgruppe 14-49 nach Sky Bundesliga und Sky Sport und erlebt das bisher beste Jahr seit Senderstart. Im VoD-Bereich arbeiten wir sehr erfolgreich mit unseren Plattformpartnern zusammen und freuen uns über starke Abrufzahlen für unsere Kids- und Entertainment-Inhalte.“

Frank Giersberg, Mitglied der VAUNET-Geschäftsleitung: „Die Erfolgsstory geht weiter: Die Menschen nutzen immer mehr Bewegtbildangebote und sie sind in immer größerer Zahl bereit, für hochwertige Programme zu bezahlen. Wir rechnen daher für Pay-TV und Streaming im gesamten deutschsprachigen Raum mit weiterem Wachstum.“ 

Weitere Daten zur Entwicklung von Pay-TV- und Paid-Video-Umsätzen, Abonnenten, Programmreichweiten und Zuschauermarktanteilen stehen mit der VAUNET-Publikation Pay-TV in Deutschland 2019 zum Download bereit.

Downloads:

Pressefotos der Teilnehmer des Pressegesprächs

VAUNET-Publikation Pay-TV in Deutschland 2019

Weitere VAUNET-Publikationen:
Der VAUNET begleitet die Marktentwicklung der Audio- und audiovisuellen Medien mit regelmäßigen Erhebungen und Veröffentlichungen, unter anderem mit der VAUNET-Mediennutzungsanalyse, die jeweils zum Jahresbeginn veröffentlich wird, der VAUNET-Werbemarktanalyse (Veröffentlichung im Frühjahr), der nun vorliegenden Pay-TV und Paid-Video-on-Demand-Analyse sowie die Umsatzstatistik Audiovisuelle Medien (Veröffentlichung im Herbst). Diese und weitere Daten zur Marktentwicklung sind abrufbar unter www.vau.net/themen/marktentwicklung

 

Ansprechpartner

Frank Giersberg

Mitglied der Geschäftsleitung / Markt- und Geschäftsentwicklung, Kaufmännischer Leiter

Hartmut Schultz

Pressesprecher