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Multimedia

Bundeskartellamt möchte Prüfung der Fusion von Vodafone und Liberty übernehmen

Das Bundeskartellamt hat beantragt, die Fusion von Vodafone und Liberty, soweit sich dieser Zusammenschluss auf Märkte in Deutschland auswirkt, von der EU-Kommission nach Deutschland zu verweisen.

Noch keine Einigung der EU-Finanzminister zur Einführung einer europäischen Digitalsteuer

Die Diskussion um eine mögliche Digitalsteuer spaltet weiterhin die Europäische Union. Während des letzten EU-Finanzrats am 6. November hat Frankreich weiterhin Druck gemacht und den Beschluss der EU-Digitalsteuer bis zum Ende des Jahres gefordert. Ob bis dahin Einigkeit erreicht wird, ist fraglich.

Zurückhaltendes Abwarten der Bundesregierung bei Fernsehpiraterie

Im August 2018 hat der VAUNET seine Studie zum wirtschaftlichen Schaden durch Fernsehpiraterie veröffentlicht. Demnach nutzen 1,9 Millionen Personen in Deutschland regelmäßig illegale Live-TV-Signale von Pay- und Free-TV-Anbietern. Zu den meistgenutzten illegalen linearen TV-Inhalten gehören Sport, fiktionale Inhalte und Dokumentationen. Den Medienunternehmen entgehen damit Einnahmen von mehr als 430 Millionen Euro pro Jahr.

Zweiter Teil des FSM-Jugendmedienschutzindexes

Nur 50 Prozent der Lehrkräfte und Fachpädagogen trauen sich zu, Kinder und Jugendliche im Umgang mit Online-Risiken zu unterstützen oder zu beraten. Zu diesem Ergebnis gelangt der zweite Teil der von der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Dienstleister (FSM) herausgegebenen Studie „Jugendmedienschutzindex“. Während sich der erste Studienteil den Eltern und Heranwachsenden gewidmet hatte, steht im zweiten Block die Befragung von Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften im Mittelpunkt.

OLG München: Ausschluss der Sendeunternehmen bei der Privatkopievergütung europarechtskonform?

Das Oberlandesgericht München hat in einem Urteil am 18. Oktober 2018 (AZ: 29 U 65/18) Zweifel daran geäußert, dass die deutsche Regelung zum Ausschluss der Sendeunternehmen von der Privatkopievergütung mit den europäischen Richtlinien vereinbar ist.

MedienVielfaltsMonitor: Ergebnisse für 1. Halbjahr 2018 vorgestellt

Audiovisuelle Medien bestimmen weiterhin die Meinungsbildung in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt der MeinungsVielfaltsMonitor des 1. Halbjahrs 2018, welcher anlässlich der Medientage München 2018 von der DLM präsentiert wurde. Das Fernsehen hat demnach mit einem Anteil von 33,4 Prozent nach wie vor den größten Beitrag zur Meinungsbildung.

20. Jahresbericht der KEK und Stellungnahme zum Medienstaatsvertrag vorgelegt

Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) hat am 31. Oktober 2018 ihren 20. Jahresbericht vorgelegt. Neben der Auflistung der 2017/2018 bearbeiteten Beteiligungsveränderungen widmet sich der Bericht unter anderem der Debatte um die Weiterentwicklung des Medienkonzentrationsrechtes sowie der geplanten Kabelfusion von Vodafone und Unitymedia. Parallel zum Jahresbericht hat die KEK auch ihre Stellungnahme zum Entwurf des Medienstaatsvertrages veröffentlicht, welche die Kommission am 11. September 2018 den Ländern vorlegte.

Protokoll zur Sitzung des AK Online-Messung vom 08.10.2018

Eyes & Ears Awards 2018: Zahlreiche Ehrungen für deutsche Privatsender

Die Mediengruppe RTL hat bei der diesjährigen Vergabe der Eyes & Ears Awards mit 45 Preisen die meisten Auszeichnungen erhalten. Insgesamt gingen 92 Ehrungen an deutsche Privatsender.

„Die Politik muss mit dem Tempo der technischen Entwicklung Schritt halten“

VAUNET-Panel zu Algorithmen, die die Programmauswahl steuern: Intermediäre und Plattformen als Gatekeeper zum Publikum. Plattformen, Suchmaschinen und Empfehlungssysteme haben einen großen Einfluss auf die Auswahlentscheidungen für TV-Programme. Sie bündeln, selektieren vor und highlighten bestimmte Programme. Mit einem neuen Medienstaatsvertrag wollen die Bundesländer derzeit die rechtlichen Rahmenbedingungen für dieses komplementäre Verhältnis überarbeiten.

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