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Multimedia

VAUNET: Fernsehen und Radio müssen als kritische Infrastruktur uneingeschränkt recherchieren, berichten und senden dürfen

Angesichts der aktuell verhängten Ausgangsbeschränkungen weist der VAUNET darauf hin, dass Rundfunk (Fernsehen und Radio) Teil der kritischen Infrastrukturen in Deutschland (KRITIS-Strategie) ist, die es gerade im Krisenfall aufrechtzuerhalten gilt. Die Sendeunternehmen des privaten Rundfunks haben umfassende Vorkehrungen zum Schutz ihrer Mitarbeitenden getroffen, um ein tägliches Programm zu ermöglichen.

Mediengruppe RTL informierte mit ihren journalistischen Angeboten über 34 Millionen Menschen

Ein stark gestiegenes Informationsbedürfnis der Menschen in Zeiten von Corona zeigt auch die journalistische Gesamtreichweite der Mediengruppe RTL, die am 22. März 2020 mit der Rede der Bundeskanzlerin und der vollumfänglichen Berichterstattung im linearen TV und digital 34,33 Millionen Menschen erreichte.

Privater Rundfunk unterstützt Bundesgesundheitsminister und startet eigene Kampagnen

Zahlreiche TV- und Radiosender unterstützen den Aufruf des Bundesgesundheitsministers, gemeinsam die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Sie platzieren u. a. den Hashtag #WirbleibenzuHause prominent in ihren Medienangeboten, unter anderem den ganzen Tag lang als Corner-Logo der TV-Programme. Daneben haben Sendergruppen eigene Social-Kampagnen, wie "miteinander.füreinander“ oder GEMEINSAM GEGEN CORONA gestartet.

Bundeskartellamt billigt DFL-Modell für Bundesliga-Vermarktung ab 2020/2021

Das Bundeskartellamt hat die Kriterien der Deutschen Fußballliga (DFL) zur Vergabe der Medienrechte an den Spielen der Bundesliga und der 2. Bundesliga für die Spielzeiten von 2021/22 bis 2024/25 für rechtsverbindlich erklärt. Kern des neuen Modell ist ein Alleinerwerbsverbot, wonach kein Medienanbieter exklusiv alle Rechtepakete erwerben darf.

Medienanstalten ermöglichen vereinfachtes Anzeigeverfahren

Die Landesmedienanstalten stellen bis zum 19. April 2020 sicher, dass solche Streamings ohne komplizierte Verfahren angeboten werden können. Selbstverständlich müssen dabei die geltenden Gesetze, allen voran der Jugendschutz und die journalistischen Sorgfaltspflichten, eingehalten werden.

Radiovermarkter starten Ende 2020 neue Buchungsplattform audioXchange

Die beiden Radio- und Audiovermarkter AS&S Radio und RMS wollen Ende 2020 ihre neue Buchungsplattform audioXchange für den automatisierten Mediahandel von Radiowerbezeiten launchen. Die gemeinsame Betreibergesellschaft verfügt ab dem 1. April 2020 über eine Geschäftsführung. Neuer Geschäftsführer wird Jan Poelmann.

Corona-Krise: Wirtschaftliche Hilfsmaßnahmen für die Kultur- und Kreativwirtschaft

Die Corona-Krise hat auch Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die audiovisuellen Medienunternehmen. Laut Bundesfinanzministerium soll kein Unternehmen durch die Epidemie in Existenznot geraten und kein Arbeitsplatz verloren gehen. Der VAUNET hat die wirtschaftlichen Hilfsmaßnahmen der Politik zusammengestellt.

Muster für Arbeitgebernachweis

Als Teil der kritischen Infrastruktur müssen Medienunternehmen einen funktionierenden Betrieb bzw. eine funktionierende Berichterstattung gewährleisten. Diese Thematik wird von uns bereits auf Bundes- und Landesebene adressiert. Angesichts der derzeitigen sehr dynamischen Lage erreichen uns vermehrt Anfragen, wie ganz praktisch mit eventuellen zukünftigen Ausgangssperren umgegangen werden soll. Wir stellen unseren Mitgliedern ein erstes Muster für einen Arbeitgebernachweis zur Verfügung, der als Legitimation bei eventuellen Ausgangssperren dienen soll.

Template für einen Antrag im Vorfeld etwaiger Schutzmaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz

VAUNET hat auf Basis der geltenden Rechtslage ein Template einer Schutzschrift für etwaige Maßnahmen gegenüber Sendern nach dem Infektionsschutzgesetz erstellt. Dieses dient nur als Orientierung auf Basis der jetzigen Erkenntnisse und bedarf der individuellen Anpassung durch die Mitglieder auf ihre konkrete Situation. Das Template wird – entsprechend der weiteren Entwicklung – kontinuierlich angepasst werden.

GEMA und GVL zeigen sich angesichts der Corona-Ausnahmesituation flexibel

Die beiden Verwertungsgesellschaften GEMA und GVL haben sich vor dem Hintergrund der Corona-Krise mit Schreiben an den VAUNET gewandt. Sie bieten in Abweichung von den gesamtvertraglichen Regelungen Unterstützung in unterschiedlicher Form an.

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