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Multimedia

Job-Plattform für geflüchtete Medienschaffende weitet Angebot aus

Die Job-Plattform „new-start.media“ für geflüchtete Kultur- und Medienschaffende aus der Ukraine und aus Russland wird weiter ausgebaut: Dazu gehören zertifizierte Sprachkurse, ein Online-Bewerbungstraining und ein Tool zur Vernetzung. Der VAUNET ist ebenfalls Partner des neuen Netzwerks der Kultur-, Film- und Medienbranche, das die Plattform gegründet hat.

BGH-Urteil: Internetplattformen müssen bei Urheberrechtsverletzungen Schadenersatz leisten

Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied am 2. Juni 2022, dass Plattformbetreiber:innen unter bestimmten Umständen Schadenersatz für Urheberrechtsverletzungen von Dritten bei der Nutzung ihrer Plattform leisten müssen. Zudem stellte der BGH einen Auskunftsanspruch der Rechteinhaber:innen gegenüber den Plattformbetreiber:innen fest. Eine endgültige Entscheidung des Gerichts in den sieben ihm vorliegenden Fällen über die Haftung von YouTube (Google) und uploaded (Schweizer Cyando AG) steht jedoch noch aus, die Verfahren wurden an die Vorinstanzen zurückverwiesen.

Rundfunkanstalten wollen Vielfalt mit „Gemeinwohlnetzwerken“ schaffen

Knapp neun Monate nach dem zweiten und 1,5 Jahre nach dem ersten „Leipziger Impuls“ haben mehrere Rundfunkanstalten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen „Leipziger Impuls III“ verfasst. Im Zentrum dieses Thesenpapiers steht der weitere Strukturwandel der Öffentlichkeit, in dem das Verhältnis von Gemeinwohl und Vielfalt aus Sicht der Verfasser eine zentrale Rolle spielt.

Medienaufsicht: KI-Tool optimiert Aufsichtstätigkeit

Die Medienanstalten haben von März bis April 2022 nahezu doppelt so viele Strafanzeigen gestellt, wie in den 12 Monaten zuvor. Grund dafür ist das KI-Tool „KIVI“, dass das Internet selbstständig durchsucht und Mitarbeitende auf Rechtsverstöße, insbesondere im Bereich Jugendmedienschutz, hinweist. Entwickelt wurde die Software 2020 von der Condat AG für und mit der Medienanstalt NRW und wird inzwischen von allen 14 Medienanstalten eingesetzt. Perspektivisch soll die Software auch Werbeverstöße bearbeiten können.

18 Okt.

SAVE THE DATE: Medientage München

18. Oktober 2022, 10:00 Uhr bis 20. Oktober 2022, 20:00 Uhr, München
ical

Ministerpräsident:innen einigen sich auf Neufassung des Auftrags der Rundfunkanstalten

Die Länder haben sich auf die Änderung des Auftrages der Rundfunkanstalten geeinigt. Nach der Beratungsrunde der Rundfunkkommission am Mittwoch über fünf offene Punkte haben die Länderregierungschef:innen am 02.06. eine Synopse beschlossen. Auf Basis dieser wird bis Ende Juni 2022 der Entwurf des Medienänderungsstaatsvertrages finalisiert. Dieser soll dann im Umlaufverfahren während des Sommers von den Länderregierungschef:innen beschlossen werden. Auf der Ministerpräsidentenkonferenz am 20. Oktober 2022 unter niedersächsischem Vorsitz soll der MÄndStV unterzeichnet werden.

Die Rolle der Medien in Krisen, Plattformregulierung, ÖRR-Reform und Medienverbreitung: Darüber wurde auf den Medientagen Mitteldeutschland 2022 diskutiert

Auf den Medientagen Mitteldeutschland vom 1. bis 2. Juni 2022 in Leipzig trafen sich Medienmacher:innen, Digitalunternehmer:innen, Journalist:innen, Regulierer:innen und Werber:innen, um über die Zukunft der Medienwelt zu diskutieren. Dabei standen die drängenden Fragen der Medienbranche wie zur Rolle der Medien in Krisen, Plattformregulierung, Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks oder zu Medienkonsum und -verbreitung im Mittelpunkt des zweitägigen Netzwerktreffens. Unter den zahlreichen Vertreter:innen der privaten Medien waren u. a. unser stellvertretender VAUNET-Vorstandsvorsitzender Marco Maier, der stellvertretende Vorsitzende des Fachbereichs Fernsehen und Multimedia, Dr. Michael Müller sowie VAUNET-Vorstandsmitglied Christian Berthold.

VAUNET: Ministerpräsidentenkonferenz beschließt in der Auftragsreform wichtige Beschränkungen für öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Berlin, 2. Juni 2022 – Der VAUNET – Verband Privater Medien begrüßt, dass die Ministerpräsidentenkonferenz bei ihrem Beschluss zum zukünftigen Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks eine Lösung gefunden hat, die in einigen Punkten die Anliegen der privaten Anbieter berücksichtigt und wettbewerbliche Auswirkungen in der Praxis begrenzen soll.

Diversity Day 2022: Der private Rundfunk setzt sich für ein buntes und offenes Miteinander ein

Private Radio- und Fernsehsender und Onlinemedien übernehmen bei gesellschaftlich relevanten Themen Verantwortung, denn mit ihrer Reichweite können sie ein Zeichen für eine demokratische, diverse und inklusive Welt setzen. Am Deutschen Tag der Diversität wird die Bedeutung solcher Public Value-Beiträge für ein bunteres und offeneres Morgen besonders deutlich. Ein Einblick in die Arbeit und Initiativen des VAUNET und seiner Mitglieder finden Sie hier.

VAUNET-Stellungnahme zur Novellierung des Hessischen Privatrundfunkgesetzes

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