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Landesanstalt für Medien NRW fördert private Medienangebote für Geflüchtete

02.05.2022

Das Journalismus Lab der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen schreibt kurzfristig ein Förderprogramm in Höhe von 25.000 Euro für private lokale Medienanbieter in Nordrhein-Westfalen aus, die Angebote für geflüchtete Menschen aus der Ukraine entwickeln und umsetzen. Dabei kann es sich um Radio-, Bewegtbild-, Audio-, sowie Online- oder Social-Media-Formate handeln. Bewerbungen sind ab sofort bis zum 12. Mai 2022 möglich.

Als förderungswürdig werden Projekte eingestuft, die beispielsweise aktuelle und geprüfte Informationen über die Lage in der Ukraine, konkrete Hilfe für die Ankunft und das Leben in Deutschland oder gezielte Angebote für Kinder und Familien bereitstellen. Voraussetzung ist unter anderem, dass die Projekte zwei- oder mehrsprachig – auf Ukrainisch und Russisch, ggf. auch auf Englisch oder Deutsch – aufgestellt sind. Gefördert werden sollen bis zu fünf Projekte, die Fördersumme einzelner Projekte richtet sich nach dem in der Projektkalkulation aufgestellten Bedarf. Priorisiert werden Einreichungen, die geflüchtete Ukrainer:innen in die Konzeption und Umsetzung einbinden. So wird sichergestellt, dass die aktuellen Informationsbedürfnisse der Zielgruppe bestmöglich erfüllt werden.

Der Krieg gegen die Ukraine gefährdet den Zugang zu gesicherten und vielfältigen Informationen. Die Bereitstellung der Mittel soll daher die Meinungs- und Pressefreiheit stärken und zeitgleich Orientierung für die nach NRW geflüchteten Menschen aus der Ukraine bieten.

Alle weiteren Details zur Ausschreibung des Journalismus Lab finden Sie hier.

Ansprechpartner

Tim Steinhauer

Senior Referent Medienverantwortung und Programm