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Elektronische Medien spielen für Kleinkinder wichtige Rolle

20.05.2015

Fernsehen und Radio zählen zu den häufigsten Freizeitbeschäftigungen im Alltag von Kleinkindern. Der Studie „miniKIM 2014“ des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest zufolge sehen 79 Prozent der Kinder zwischen 2 und 5 Jahren in Deutschland mindestens einmal pro Woche fern, 31 Prozent hören Radio. Auch das Internet nimmt an Bedeutung zu und wird inzwischen schon von 5 Prozent der Kinder in diesem Alter genutzt – hauptsächlich um Spiele zu spielen oder Lernprogramme zu benutzen.

Die Nutzungsdauer nimmt mit dem Alter zu: Sehen Kinder zwischen 2 und 3 Jahren durchschnittlich rund 34 Minuten pro Tag fern, liegt dieser Wert bei den 4- bis 5-Jährigen bei 52 Minuten. Entsprechend stärker ist hier auch die Medienbindung: 53 Prozent der Kinder zwischen 4 und 5 Jahren könnten am wenigsten auf das Fernsehen verzichten (2- bis 3-Jährige: 30 %).

Die im Vergleich zu TV und Radio niedrige Onlinenutzung von 5 Prozent hängt wohl unter anderem damit zusammen, dass laut Studie die Mehrzahl der Eltern das Internet für gefährlich halten (54 % „voll und ganz“, 32 % „überwiegend“). Gleichwohl sehen die Eltern eine Notwendigkeit des Schutzes durch Jugendschutzfilter (76 %) bzw. die Schaffung von Internetkompetenz durch die Schule (70 %) und die Erziehungsberechtigten (68 %). Dennoch verzichten viele Eltern auf den Einsatz von Filterprogrammen, da ihre Kinder das Internet nicht alleine benutzen dürfen (49 % „voll und ganz“, 17 % „überwiegend“).

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Frank Giersberg

Mitglied der Geschäftsleitung / Markt- und Geschäftsentwicklung, Kaufmännischer Leiter

Tim Steinhauer

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit