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Medienanstalten: Privater Rundfunk ist systemrelevant und muss weiterhin Berichterstattung leisten können

20.03.2020

Die Landesmedienanstalten haben am 20. März 2020 in einem gemeinsamen Statement auf die Systemrelevanz und wirtschaftliche Betroffenheit des privaten Rundfunks in der aktuellen Corona-Pandemie-Krise hingewiesen. Sie appellieren an die politisch Verantwortlichen, zu gewährleisten, dass die TV- und Radiosender weiterhin ihren Berichterstattungsbeitrag leisten können. Zugleich fordern sie, dass angesichts der gesellschaftlichen Bedeutung des Rundfunks dieser bei den in Aussicht gestellten staatlichen Maßnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen von Corona maßgeblich in die Überlegungen mit einbezogen werden muss.

Der Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten, Dr. Wolfgang Kreißig, fordert: "Zur nachhaltigen Absicherung der Medienvielfalt in Deutschland in der aktuellen Krisensituation muss auch der private Rundfunk in der Lage sein, seinen Berichterstattungsbeitrag zu leisten. Erforderlich ist dafür die Aufnahme von Mitarbeitenden der Sender in die Liste der systemrelevanten Berufsgruppen."