Back to top

Trilog-Verhandlungen: Visa-Politik ist auch Kulturpolitik

17.12.2018

Wer Vielfalt und Kultur fördern möchte, muss den interkulturellen Austausch stärken. Deshalb appelliert ein breites Bündnis aus 75 europäischen Interessenvertretungen an Brüssel, die Freizügigkeit von Künstlern nicht durch neue Visa-Bestimmungen zu erschweren. Sie befürchten, dass durch die geplante Überarbeitung des sogenannten Visa Codes, bürokratische Hürden sowie steigende Kosten zum Stolperstein eines internationalen Kulturbetriebs werden.

Die Verbände fordern besondere Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen für Kunst- und Kulturschaffende. Kürzere Visa-Laufzeiten und komplizierte Genehmigungsverfahren für Künstler innerhalb des Schengen-Raums müssen verhindert werden. Dies hätte sonst weitreichende Folgen für die europäische Kulturlandschaft und Wirtschaft. Der VAUNET unterzeichnet als Interessensvertretung der privaten audiovisuellen Medien in Deutschland das offizielle Schreiben an die beteiligten Institutionen der beginnenden Trilog-Verhandlungen mit. Denn die Zuschauer und Zuhörer der Mitgliedsunternehmen des Verbandes erwarten Programmangebote und Produktionen, die von interkultureller Vielfalt leben.

 

Ansprechpartner

Julia Maier-Hauff

Ressortleiterin Europarecht / Syndikusrechtsanwältin