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Nationale Bundesliga-Medienrechte für die Spielzeiten 2017/2018 bis 2020/2021 vergeben

14.06.2016

Nach einem Angebot von 17 Rechtepaketen mit Spielen der Bundesliga, der 2. Bundesliga sowie der Relegation und des Supercups hat die DFL am 9. Juni 2016 das Ergebnis ihrer Ausschreibung präsentiert.

Der Pay-TV-Sender Sky wird auch in den kommenden Jahren die Samstagskonferenz, die Live-Übertragung der Spiele der Bundesliga am Samstag und Sonntag und der 2. Bundesliga übernehmen. Eurosport hat für seine Pay-Plattformen den Zuschlag u. a.  für die Bundesliga-Partien am Freitagabend, die Bundesliga-Spiele am Sonntagmittag sowie am Montagabend erhalten.

Die Rechtepakete für eine zeitversetzte Verwertung gingen an ARD, ZDF und Sport1. Die ARD wird weiterhin die Zusammenfassungen der Samstags- und Sonntagsspiele der Bundesliga ausstrahlen. Das ZDF bekommt neben der Zweitverwertung der Samstagsspiele auch Live-Rechte u. a. für den Supercup sowie das Hinrunden- und Rückrunden-Eröffnungsspiel. Für die Internet-Cliprechte wurde die Perform Group, die in Kürze ein Streamingangebot mit Sportinhalten starten soll, ausgewählt. SPORT1 hat das Recht, ab Sonntagvormittag die Bundesliga-Spiele vom Freitag und Samstag in der Zweit- bzw. Drittverwertung zu zeigen.

Laut DFL wurde bislang über die Verwertung zweier Pakete nicht entschieden: die Highlight-Zusammenfassungen der 2. Bundesliga im Free-TV am Freitag und Sonntag sowie ein Paket zur nachgelagerten Free-TV-Zusammenfassung am Montagabend über alle Bundesliga-Begegnungen des gerade abgelaufenen Spieltages. Diese soll zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Ebenfalls vergeben wurden die Audiorechte für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Hier kamen die ARD in der Kategorie „UKW“ und Amazon in der Kategorie „Web/Mobile“ zum Zug.

Das Gesamtergebnis der Deutsche Fußball Liga (DFL) bei der Ausschreibung der nationalen Medienrechte hat erstmals die Marke von durchschnittlich einer Milliarde Euro pro Saison übersprungen. Der Gesamtbetrag für die vier Spielzeiten von 2017/18 bis 2020/21 liegt bei 4,64 Milliarden Euro, durchschnittlich also 1,16 Milliarden Euro pro Saison. Dies entspricht einem Wachstum von rund 85 Prozent gegenüber dem aktuellen Vergabezeitraum. Seit der Saison 2005/2006 ist eine Steigerung um 287 Prozent zu verzeichnen.

Inklusive der internationalen Vermarktung wird die DFL für die Übertragungsrechte voraussichtlich 2,5 Milliarden Euro pro Saison erlösen.

Ansprechpartner

Daniela Beaujean

Geschäftsführerin / Justiziarin

Frank Giersberg

Geschäftsführer / Kaufmännischer Leiter