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Brexit: Frankreich will AV-Medien ausgrenzen

09.01.2019

Das Brexit-Fieberbarometer steigt und steigt. Jetzt hat sich Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zu möglichen Konsequenzen für audiovisuelle Medien nach einem Ausscheiden positioniert. Er setzt sich dafür ein, dass audiovisuelle Medien kein Bestandteil eines möglichen Freihandelsabkommen nach einem Brexit sein werden.

Frankreich verfolgt damit eine konsequente Linie, da bei all seinen Handelsabkommen audiovisuelle Medien nicht berücksichtigt werden. Dadurch sollen Kultur, Sprache, Film und Fernsehen geschützt und gefördert werden. Auch für ein Großbritannien, das nicht mehr Teil der Europäischen Union ist, werde es keine Ausnahme geben. Sollte es zu einem Brexit kommen, werde sich Frankreich in den Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und Großbritannien genau für diese Strategie stark machen, antwortetet Macron auf Anfrage der französischen Kreativwirtschaft.

Ansprechpartner

Julia Maier-Hauff

Ressortleiterin Europarecht / Syndikusrechtsanwältin