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KJM verabschiedet Kriterien für Anerkennung von Jugendschutzprogrammen

12.05.2011

München, 11. Mai 2011: Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat am 11. Mai 2011 Kriterien für die Anerkennung von Jugendschutzprogrammen verabschiedet.

Danach will die KJM ein Jugendschutzprogramm erst anerkennen, wenn der Betreiber notwendige Auflagen erfüllt und die kontinuierliche Anpassung des Programms an den Stand der Technik gewährleistet. Unter anderem fordert die KJM, dass die Filterprogramme keine unrealistischen Anforderungen an den technischen Sachverstand der Benutzer stellen und keine unangemessen hohen Kosten verursachen. Zudem müssen sie eine hohe Zuverlässigkeit bei der Blockade unzulässiger Inhalte, einen altersdifferenzierten Zugang sowie eine zutreffende Auswertung der Altersklassifizierung gewährleisten.

Insgesamt sind die Kriterien bislang sehrallgemein gehalten und lassen noch nicht klar erkennen lassen, ob eine Anerkennung tatsächlich möglich sein wird.

Zur Frage, ob die Finanzierung der Entwicklungs- und Vertriebskosten über den Markt oder auf anderen Wegen erfolgen soll, bleibt offen. Die KJM hält einen dauerhaften Erfolg „einer gemeinsamen Initiative von Internet-Industrie, Politik und Jugendschutzinstitutionen“ für erforderlich.

Das vom VPRT mit unterstützte Projekt fragFINN.de wird in den Kriterien als Beispiel für empfohlene Whitelist-Konzepte im Sinne des gegenwärtigen Stands der Technik benannt

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