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Vertrag von Aachen – Deutschland und Frankreich wollen gemeinsame Digitalplattform aufbauen

23.01.2019

Deutschland und Frankreich beschließen im Vertrag von Aachen die Schaffung einer gemeinsamen digitalen Plattform für audiovisuelle Inhalte und Informationsangebote. Laut einer Pressemitteilung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Monika Grütters, soll dies in einer Kooperation deutscher und französischer Rundfunksender und anderer Medienanbieter mit neuem Zuschnitt und europäischen Inhalten entstehen.

Genau 56 Jahre nach Unterzeichnung des historischen Élysée-Vertrages stellen Deutschland und Frankreich mit Unterzeichnung des Aachener Vertrags am 22. Januar 2019 ihre Freundschaft auf eine neue Grundlage. Dazu gehören eine engere Abstimmung in der Europapolitik, eine starke gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik und die Sicherung eines Wirtschaftsraums mit gemeinsamen Regeln.

Der Vertrag von Aachen richtet aber auch die bilaterale kulturelle Zusammenarbeit neu aus. Beide Länder haben die Sicherung und den Ausbau ihres gemeinsamen Kultur- und Medienraums beschlossen. Die Schaffung einer Digitalplattform steht auf Platz Drei der Deutsch-Französischen Agenda für „Prioritäre Vorhaben in Umsetzung des Vertrags von Aachen“ und bildet eine wichtige Grundlage für eine stärkere Medienkooperation von Deutschland und Frankreich. Mit der Plattform soll laut Grütters ein Forum zu europaweit relevanten Themen geschaffen werden, die insbesondere junge Menschen betreffen und bewegen.

Der vollständige Wortlaut des Vertrages ist auf der Webseite der Bundesregierung hier abrufbar.

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