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Bundesnetzagentur startet Konsultation zu 5G-Frequenzen

26.09.2018

Bis zum 12. Oktober 2018 können Marktteilnehmer zu der geplanten Versteigerung von Funkfrequenzen für den 5G-Standard Stellungnahmen bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) einreichen. Zuvor hatte der Beirat der Bundesnetzagentur am 24. September 2018 über den BNetzA-Entwurf der 5G-Versteigerungsregeln beraten und Änderungen am Entwurf zunächst nicht beschlossen.

Nach der Konsultation will die Präsidentenkammer der BNetzA im Anschluss an die Beiratssitzung am 26. November 2018 die finale Entscheidung über die Vergabebedingungen und die Auktionsregeln für die 5G-Frequenzauktion bekanntgeben.

Zuletzt hatte es aus verschiedenen Richtungen Kritik an den vorgeschlagenen Versteigerungskriterien gegeben. Industrievertreter bemängelten, dass die Auflagen bezüglich des Ausbaus in der Fläche als auch der Leistungsmindestanforderungen zu gering seien. Insbesondere die Automobil- und Eisenbahnindustrie möchte, um ein autonomes Fahren weitläufig zu ermöglichen, einen breiten und leistungsstarken Ausbau der Verkehrswege erreichen.

Das Bundeskartellamt hatte sich für nationales Roaming bei 5G eingesetzt, um im Sinne von mehr Wettbewerb Interessenten den Zugang zum 5G-Markt zu ermöglichen. Der Beirat lehnt aber laut Presseberichten eine Aufnahme entsprechender Pflichten in die Versteigerungsauflagen derzeit ab.

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Ansprechpartner

René Böhnke

Referent Medientechnologie