Back to top

5G-Frequenzen in Österreich: die Forderungen des VÖP

28.02.2019

In Österreich haben die ersten Auktionen zur Versteigerung der 5G-Frequenzen begonnen. Rund um die aktuelle Konsultation zum Vergabeverfahren der 5G-Frequenzen im Bereich 700/1500/2100 MHz fordert der Verband Österreichischer Privatsender (VÖP) die kostenfreie Verbreitung von Rundfunkprogrammen.

Im Kern geht es dem Verband um die Berücksichtigung des gesamtgesellschaftlichen Interesses, dass die Bürger einen einfachen und niedrigschwelligen Zugang zu allen Medieninhalten erhalten. Dies wird nach Ansicht der Interessensvertretung im Vergabeverfahren der Frequenzen nicht genügend berücksichtigt. Der VÖP fordert, die Ausschreibungsbedingungen um eine Auflage zu ergänzen, die den Erwerbern von Frequenznutzungsrechten im Bereich 700-MHz die Verpflichtung auferlegt, ihren Endkunden den mobilen Zugang zu den online abrufbaren Programmangeboten österreichischer Radio- und TV-Veranstalter einfach und kostenfrei zu ermöglichen. Ergänzend unterstreicht die VÖP-Geschäftsführerin Corinna Drumm, dass Mobilfunkbetreiber bezüglich des 5G-Broadcastnetzes zu einer Zusammenarbeit verpflichtet werden sollten.

 

 

Tags: 

Ansprechpartner

Daniela Beaujean

Mitglied der Geschäftsleitung / Recht und Regulierung, Justiziarin

René Böhnke

Referent Medientechnologie