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5G: Bundesnetzagentur legt finale Vergabebedingungen fest

26.11.2018

Der Beirat der Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 26. November 2018 die Vergabebedingungen und Auktionsregeln für die erste Vergabe von sogenannten 5G-Frequenzen beschlossen („BNetzA-Entscheidung III und IV“). Gegenüber den Mitte November 2018 veröffentlichten vorläufigen Bedingungen gab es keine Änderungen mehr.

Im Mai 2018 hatte die Präsidentenkammer der Bundesnetzagentur angeordnet, dass Frequenzen im 2-GHz-Band (1.920 MHz bis 1.980 MHz / 2.110 MHz bis 2.170 MHz) und im 3,6-GHz-Band (3.400 MHz bis 3.700 MHz) künftig für die mobilen Breitbanddienste mit der 5G-Technologie bereitstehen sollen („BNetzA-Entscheidung I und II“). Neben den bundesweiten Frequenznutzungsrechten stellt die Bundesnetzagentur weitere Frequenzen im Bereich 3.700 MHz bis 3.800 MHz sowie 26 GHz für lokale Zuteilungen bereit.

Die Vergabebedingungen sehen vor, dass bis Ende 2022 mindestens 98 Prozent der Haushalte je Bundesland mit mindestens 100 Mbit/s versorgt sein müssen. Konkrete Latenzzeitvorgaben gibt es nur bezüglich des Ausbaus an Bundesautobahnen und Bundesstraßen. Niedrigere Ausbauauflagen gelten für Marktneueinsteiger. Außerdem muss nicht jeder Netzbetreiber sämtliche Auflagen allein durch den physischen Ausbau seines eigenen Netzes vollständig umsetzen. Die Versorgungsauflagen bezüglich der Verkehrswege (Bundes-, Landes- und Staatsstraßen sowie Wasser- und Schienenwege) sehen vor, dass die Versorgung anderer Mobilfunknetzbetreiber angerechnet wird.

 

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Ansprechpartner

René Böhnke

Referent Medientechnologie