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DVB-T2 HD: Herbstumstiegskampagne 2018 startet am 26. September

19.09.2018

Von Ende September bis Anfang Dezember 2018 erfolgt in weiteren Regionen Deutschlands der Umstieg von DVB-T auf DVB-T2 HD. In der dritten Umstiegswelle seit Beginn des DVB-T2 HD-Regelbetriebs am 29. März 2017 wird der Netzbetreiber MEDIA BROADCAST in sechs Gebieten seine Plattform freenet TV starten. Den Anfang machen am 26. September 2018 die Ballungsräume Gera und Chemnitz. Am 24. Oktober 2018 folgt Ulm. Den Abschluss bilden Heilbronn, Kaiserlautern und Trier am 28. November 2018. Über freenet TV sind dann 22 private und zwischen 14 und 17 öffentlich-rechtliche Fernsehangebote in Full-HD über DVB-B T2 HD empfangbar. Die Privatsender von freenet TV konnten in den neuen Versorgungsgebieten bislang noch nicht über DVB-T gesehen werden.

Freenet TV wird mit der Inbetriebnahme der Sender in Trier und Kaiserslautern seinen terrestrischen DVB-T2-HD-Ausbau vorerst abgeschlossen haben und über 63 Senderstandorte verfügen. ARD und ZDF beenden ihren Umstellprozess im Frühjahr 2019. Mit dem Netzausbau im Herbst erweitert freenet TV seine technische terrestrische Reichweite. Die Zahl der Einwohner, die freenet TV über Dachantenne sehen können, wächst von heute 58,6 Millionen (74 Prozent der Einwohner) auf 62,5 Millionen (78 Prozent). Dies entspricht einem Plus von 3,9 Millionen Einwohnern. Der Indoor-Empfang legt damit auf 28,6 Millionen zu (aktuell 27,3 Millionen).

Parallel zu den Erschließungen der neuen Regionen werden in einigen freenet TV-Verbreitungsgebieten zwischen dem 24. Oktober und 5. Dezember 2018 Kanalwechsel vollzogen. Die Wechsel werden notwendig, da bislang genutzte Frequenzen für die mobile Breitbandversorgung geräumt werden müssen.

Freenet TV hat im Februar 2018 die Zahl von einer Millionen Abonnenten erreicht. Bis zum Jahresende 2018 soll diese Anzahl noch auf 1,2 Millionen steigen. Neben dem Ausbau der terrestrischen Verbreitung der Plattform wird frennet TV seit dem 28. März 2018 auch über Satellit angeboten.

 

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Ansprechpartner

René Böhnke

Referent Medientechnologie

Tim Steinhauer

Referent Medienverantwortung und Programm