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Rundfunkanstalten wollen Vielfalt mit „Gemeinwohlnetzwerken“ schaffen

13.06.2022

Knapp neun Monate nach dem zweiten und 1,5 Jahre nach dem ersten „Leipziger Impuls“ haben mehrere Rundfunkanstalten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen „Leipziger Impuls III“ verfasst. Im Zentrum dieses Thesenpapiers steht der weitere Strukturwandel der Öffentlichkeit, in dem das Verhältnis von Gemeinwohl und Vielfalt aus Sicht der Verfasser eine zentrale Rolle spielt.

In sechs Thesen wird formuliert, warum Vielfalt die Schlüsselkategorie im Verständnis moderner, pluralistischer Gesellschaften ist und wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk dieser gerecht werden will. Wie bereits im Leipziger Impuls II soll die Schaffung von sogenannten „Gemeinwohlnetzwerken“ ein Element sein. Der Appell betont, dass aktive Kooperationsarbeit der öffentlich-rechtlichen Medien untereinander und auch mit privatrechtlichen Medien, z. T. über nationale Grenzen hinweg, bereits zum Alltag gehört. Als Best-Practice-Beispiel wird auf den Aufbau eines gemeinwohlorientierten Kulturnetzwerkes von ARD, ZDF und Deutschlandradio verwiesen.

Ansprechpartner

Tim Steinhauer

Senior Referent Medienverantwortung und Programm