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Kooperationsorientierte Weiterentwicklung des Dualen Rundfunksystems möglich

28.11.2019

Die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) hat am 21. November 2019 die Studie „Kooperationsorientierte Weiterentwicklung der Medienordnung“ vorgestellt. Die Professoren Dr. Tobias Gostomzyk, Dr. Otfried Jarren, Dr. Frank Lobigs und Dr. Christoph Neuberger sprechen sich darin für eine kooperationsorientierte Weiterentwicklung des Dualen Rundfunksystems aus. Die Autoren halten die Schaffung von Regelungen, welche die Kooperationen zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Medienanbietern ermöglicht, für verfassungsrechtlich zulässig. Kooperationen halten sie für sinnvoll, um zukunftsfähig auf dem Wandel im Medienmarkt reagieren zu können.

Um die Medienordnung in wirksamer Weise kooperationsorientiert neu aufstellen zu können, müsste aus Sicht der Autoren unter anderem auch die Medienpolitik selbst „kooperativer“ werden. Dazu zählt der Aufbau neuer kooperativer Organisationen auf Bundesebene. Mit Mitteln der föderalen Medienpolitik könnte etwa auf Bundesebene eine unabhängige, staatsferne Agentur sowie ein Beratungsgremium unabhängiger Experten etabliert werden („Kommunikationsrat“).

Ansprechpartner

Daniela Beaujean

Mitglied der Geschäftsleitung / Recht und Regulierung, Justiziarin

Tim Steinhauer

Referent Medienverantwortung und Programm