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Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten formuliert Ziele für 2019

23.01.2019

Anlässlich ihrer 300. Sitzung hat die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) ihre Ziele für 2019 formuliert: Transparenz schaffen, Vielfalt stärken, faire Medienregulierung. „Wenn wir Vertrauen in Digitalisierung und neue Medien zurückerobern wollen, müssen für smarte Medienangebote Regeln gelten, die für Transparenz und Fairness sorgen“, betonte die Vorsitzende der DLM, Cornelia Holsten.

Vor dem Hintergrund der laufenden Diskussionen um den neuen Medienstaatsvertrag formulieren die Medienanstalten vier Schwerpunkte, um insbesondere die aus ihrer Sicht algorithmusbasierte Medienzukunft in eine moderne Regulierung zu fassen.

1. Aufklärung zu KI

Algorithmen, Künstliche Intelligenz (KI) und Social Bots stehen auch 2019 auf der Agenda der Medienanstalten. Die DLM beabsichtigt, Forschungsprojekte zu vertiefen und kontinuierlich öffentlichkeitswirksame Aufklärungsarbeit zu leisten, um gegen die Unkenntnis der Nutzer und Transparenzdefizite bei Anbietern anzugehen.

2. Intermediärsregulierung

Als Mittler zwischen Anbietern von Inhalten und Nutzern beeinflussen Medienintermediäre wie Facebook und Google die Meinungs- und Medienvielfalt. Eine faire Regulierung dieser mächtigen Player ist 2019 eine der Hauptaufgaben der Landesmedienanstalten.

3. Chancengleichheit für Rundfunkangebote bei Sprachassistenten

Die DLM plant, sich für eine verbesserte Auffindbarkeit von Rundfunkangeboten auf Sprachassistenten und somit für Chancengleichheit und Diskriminierungsfreiheit einzusetzen.

4. Regulierung neuer Werbeformen

Ob Streamingdienst oder Social Media – neue Werbeformen und ihre regulatorische Einordnung im Sinne des Nutzerschutzes wird 2019 ein zentrales Thema für die DLM sein.

Weitere Informationen über die Medienanstalten finden Sie unter: www.die-medienanstalten.de

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Ansprechpartner

Daniela Beaujean

Mitglied der Geschäftsleitung / Recht und Regulierung, Justiziarin

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