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DLM: Zugang zu und Auffindbarkeit von Medieninhalten sind Schwerpunkte 2018

24.01.2018

Die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) hat auf ihrer ersten Sitzung des Jahres und unter neuem Vorsitz ihre zentralen Arbeitsschwerpunkte für das Jahr 2018 besprochen.
Neben den „Dachthemen“ Digitalisierung und Konvergenz plant die DLM vor allem die Plattformregulierung und die „künstliche Intelligenz“ (KI) in den Fokus zu nehmen. Das Thema Public Value privater Sender soll dabei eine wesentliche Rolle spielen.

Der Zugang zu und die Auffindbarkeit von Medieninhalten haben sich aus Sicht der Medienanstalten durch algorithmische und redaktionelle Empfehlungssysteme grundlegend geändert. Um eine vielfältige und faire Medienlandschaft sicherzustellen, müssen Angebote chancengleich und diskriminierungsfrei dargestellt werden. Die DLM folgt der Position der Gesamtkonferenz der Medienanstalten und will Medienangeboten mit einem besonderen Beitrag zur öffentlichen Meinungsbildung, wie z.B. Nachrichten, bei der Gestaltung von Benutzeroberflächen einen privilegierten Status einräumen.

In diesem Zusammenhang wird ab sofort der Einfluss von Systemen der „Künstlichen Intelligenz“ auf die Medien unter anderem auf die Nutzung und die Werbung, verstärkt betrachet. Unter dem Stichwort „safety by design“ wollen die Landesmedienanstalten mit Programmierern und Unternehmen ins Gespräch kommen, um bereits bei der Entwicklung von KI-Systemen Risiken vorzubeugen.