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DLM stellt Digitalisierungsbericht 2007 vor

04.10.2007

Mit dem Digitalisierungsbericht 2007 hat die DLM heute den aktuellen Stand der Digitalisierung in den deutschen TV-Haushalten vorgelegt.

Berlin, 29. August 2007: Digitale Endgeräte sind auf dem Vormarsch. So lautet eines der zentralen Ergebnisse des Digitalisierungsberichts, den die Gemeinsame Stelle Digitaler Zugang (GSDZ) der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) in Berlin vorgestellt hat. Im Juni 2007 haben 39,9 Prozent der 37 Mio. deutschen TV-Haushalte einen Zugang zu digitalem Fernsehen. 2006 waren es noch 31,6 Prozent.
Der wichtigste digitale Übertragungsweg bleibt der Satellit (24,4 Prozent der Haushalte), gefolgt von der Terrestrik (9,9 Prozent der HH) und dem Kabel (8,7 Prozent der HH), dessen Digitalisierungsstand die geringsten Zuwächse verzeichnet.
Die Steigerungsraten des digitalen Empfanges von 2006 zu 2007 lagen laut Digitalisierungsbericht im Kabel gerade einmal
bei 2 Prozent , in der Terrestrik bei 5 Prozent und beim Satelliten ebenfalls bei 5 Prozent .
Wenn die Zuschauer digitale Übertragungstechnik nutzen, dann vor allem den Satelliten (61,1 Prozent der Digital-HH) und die Terrestrik (24,7 Prozent der Digital-HH).
Deutschland verzeichnet im europäischen Vergleich hinter Großbritannien die zweithöchste Anzahl an digitalen Haushalten.
Der Digitalisierungsbericht 2007 legt seinen diesjährigen Schwerpunkt verstärkt auf die Konsequenzen und Auswirkungen, die die Digitalisierung auf Medienpolitik, Medienwirtschaft und Verbraucher hat.

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Ansprechpartner

Tim Steinhauer

Referent Medienverantwortung und Programm