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Bundesregierung beschließt Umwidmung des 700-MHz-Bandes für den mobilen Breitbandausbau

12.02.2015

Das Bundeskabinett hat die Freigabe der 700-MHz-Frequenzen für das mobile Breitband beschlossen. Die bisher für DVB-T genutzten Frequenzen sollen nach der Umstellung auf DVB-T2 für den Ausbau des mobilen Breitbands zur Verfügung stehen.

Die Versteigerung dieser Frequenzen soll entsprechend einer Übereinkunft von Bund und Ländern noch im 2. Quartal 2015 starten. Die Bundesregierung verspricht sich davon Erlöse in Milliardenhöhe, die in den Ausbau des schnellen Breitbands und die Digitalisierung des Landes investiert werden sollen.

Der VPRT hatte in einer Stellungnahme drauf verwiesen, dass im 700-MHz-Sektor noch bis 2025 Frequenzen für den Rundfunkdienst zugeteilt sind und derzeit rund vier Millionen Zuschauer diese Infrastruktur für ihren Fernsehkonsum nutzen. Daher sollte es für den geplanten Umstieg von DVB-T auf DVB-T2 eine verbraucherfreundliche Simulcastphase geben.

Ansprechpartner

René Böhnke

Referent Medientechnologie