Back to top

Bundesnetzagentur beschließt Versteigerung von 5G-Frequenzen

06.09.2018

Die Präsidentenkammer der Bundesnetzagentur (BNetzA) hat entschieden, die Frequenzen aus den Bereichen 2 GHz und 3,4 bis 3,7 GHz zu versteigern. Durch eine frühzeitige Bereitstellung der Frequenzressourcen für mobiles Breitband soll Planungs- und Investitionssicherheit geschaffen und eine rechtzeitige Nutzbarkeit der Frequenzen vor dem Ende der Zuteilungen sichergestellt werden. So will die BNetzA einen schnellen, flexiblen und bedarfsgerechten 5G-Rollout in Deutschland ermöglichen.

Vor der Versteigerung sollen bis Ende 2018 die Vergabebedingungen und Auktionsregeln festgelegt werden. Diese beinhalten insbesondere die Themen Versorgungsverpflichtung, Diensteanbieterregelung und nationales Roaming. Hierzu hat die Bundesnetzagentur bereits in einer mündlichen Anhörung wesentliche frequenzregulatorische Aspekte des Verfahrens zur Vergabe der Frequenzen erörtert.

Parallel dazu hat die Bundesnetzagentur ein Antragsverfahren für Frequenzzuteilungen im Bereich 3.700 MHz – 3.800 MHz zur lokalen und regionalen Nutzung erarbeitet. Für den Frequenzbereich bei 26 GHz wird ebenfalls ein Antragsverfahren erarbeitet.

Ansprechpartner

René Böhnke

Referent Medientechnologie