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Privilegierte Auffindbarkeit von Public Value-Angeboten

16.11.2017

Die Gesamtkonferenz der Medienanstalten hat sich für die privilegierte Auffindbarkeit von Public Value-Inhalten privater Sender ausgesprochen. Angebote mit einem besonderen Beitrag zur öffentlichen Meinungsbildung sollten auch bei der Gestaltung von Benutzeroberflächen, die einen ersten Zugriff auf die Programme vermitteln, einen privilegierten Status erhalten, hieß es. Die aktuellen Regelungen reichten nicht aus, damit Programmangebote mit gesellschaftlichem Mehrwert ihren vielfaltsfördernden Effekt tatsächlich entfalten können.

Um zu definieren, welche Programmangebote privilegiert werden sollten, forderten die Medienanstalten einen gesetzlichen Regulierungsrahmen. Dieser solle Kriterien enthalten, anhand derer Public Value-Angebote qualifiziert werden sollen, sowie die Dauer einer etwaigen Privilegierung festlegen. Die Auswahl der privilegierten Sender sollen dann die Medienanstalten übernehmen.

Ansprechpartner

Daniela Beaujean

Mitglied der Geschäftsleitung / Recht und Regulierung, Justiziarin