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Media Lounge 2011: Werbung als Katalysator für das Wirtschaftswachstum

27.10.2011

Werbung leistet einen entscheidenden Beitrag zum Wirtschaftswachstum. Das ist das Zwischenergebnis einer Studie des McKinsey Global Institute, das bei der diesjährigen Media Lounge der europäischen Werbe- und Medienverbände vorgestellt wurde. An dem Treffen nahmen zahlreiche Branchenvertreter sowie Entscheidungsträger aus dem Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission teil. Im Eröffnungsvortrag unter dem Titel "Advertising and Economic Growth" erinnerte McKinsey & Company daran, dass Werbung nicht nur vom Zustand der Wirtschaft abhängig ist, sondern auch umgekehrt. Laut den vorläufigen Studienergebnissen trägt Werbung im Durchschnitt etwa 10 bis 15 Prozent zum Wirtschaftswachstum bei und steuert allein 1,5 Prozent zum Bruttoinlangspropdukt der EU bei.

Die Vertreter aus Politik, Medien- und Werbebranche hatten sich getroffen, um ihre Visionen von Europa 2020 zu diskutieren. Themen waren dabei Wachstumsstrategien und die Frage, wie Werbung noch besser genutzt werden kann, um Wachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. In einer Podiumsdiskussion betonten die Diskussionsteilnehmer die führende Rolle der Werbung, um das Ziel für Europa 2020 – ein "intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum" – zu erreichen. Darüber hinaus wurde unterstrichen, dass die Werbung als eine wesentliche Einnahmequelle für den europäischen Mediensektor dazu beiträgt, dass qualitativ hochwertige Inhalte produziert und Unabhängigkeit, Pluralismus und Vielfalt der europäischen Medienlandschaft gesichert werden können. Die Werbung finanziere zudem Innovationen in den Medien auf allen Plattformen, so dass den Bürgern eine Vielzahl medialer Dienste angeboten werden kann. Jetzt sei die Politik gefordert, ein flexibles Regelwerk zu etablieren, das daran erinnert, dass Selbstregulierung immer ein verlässliches Mittel für verlässliche und nachhaltige Vorgehensweisen war. Dies sei gerade in einer Zeit wichtig, in der Europa jeden Katalysator brauche, um mit der globalen Wirtschaftskrise fertig zu werden.

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Ansprechpartner

Frank Giersberg

Geschäftsführer