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Ad-hoc-AG Urheberrecht

Die Ad-hoc-AG Urheberrecht diskutiert aktuelle Fragen des Urheber- und Leistungsschutzrechts und bereitet die Positionen des VAUNET zu Gesetzesvorhaben auf nationaler und europäischer Ebene vor.

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CUII: Bundesregierung bekräftigt die Arbeit der Clearingstelle Urheberrecht im Internet

Auf eine kleine Anfrage der Grünen im Bundestag bekräftigte die Bundesregierung die Arbeit der Clearingstelle Urheberrecht im Internet – oder kurz CUII. Über die private Clearingstelle können Urheber:innen illegale Netzangebote sperren lassen. Die Koalition aus CDU/CSU und SPD erklärt, „DNS-Sperren können zu einer Eindämmung des Zugangs zu strukturell urheberrechtsverletzenden Webseiten [SUW] führen.“

CUII: Clearingstelle Urheberrecht im Internet gestartet

Im Kampf gegen die illegale Verbreitung urheberrechtlich geschützter Inhalte in Deutschland nahm am 11. März 2021 die Clearingstelle Urheberrecht im Internet (CUII) offiziell ihre Arbeit auf. Es geht dabei um die Sperrungen von strukturell urheberrechtsverletzenden Webseiten.

Bundeskanzlerin geht auf Content-Branche ein

In ihrer Rede auf dem Digital-Gipfel richtet sich Bundeskanzlerin Merkel auch an die Inhalteanbieter: „Bestimmte Grundprinzipien müssen auch in der digitalen Welt durchgesetzt werden. Und dazu gehört natürlich auch die Bepreisung von Kreativität. Ansonsten werden wir eine fürchterliche Verflachung von Inhalten bekommen, die wir nicht akzeptieren können. Hierbei haben wir noch viel zu tun."

OLG München: Ausschluss der Sendeunternehmen bei der Privatkopievergütung europarechtskonform?

Das Oberlandesgericht München hat in einem Urteil am 18. Oktober 2018 (AZ: 29 U 65/18) Zweifel daran geäußert, dass die deutsche Regelung zum Ausschluss der Sendeunternehmen von der Privatkopievergütung mit den europäischen Richtlinien vereinbar ist.

Studie zu Ausnahmen und Beschränkungen des Urheberrechts

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle hat eine Studie veröffentlicht, die sich ausführlich mit dem Urheberrecht in Europa auseinandersetzt.

BGH ruft Europäischen Gerichtshof zum Tonträger-Sampling an

Im Streit um das Sample „Metall auf Metall“ hat der Bundesgerichtshof sich zur Frage der Zulässigkeit des Tonträger-Samplings an den Europäischen Gerichtshof gewandt. In dem Streit geht es um die Verwendung einer kurzen Tonsequenz aus einem Musikstück (Sample) in einem anderen Musikstück ohne Genehmigung des Tonträgerherstellers.

Deutsches Medienschiedsgericht soll ab 2017 Streitfälle schlichten

Ab dem kommenden Jahr sollen am Deutschen Medienschiedsgericht Streitfälle z. B. im Urheber-, Kartell- und Wettbewerbsrecht deutlich schneller und wirtschaftlicher gelöst werden als auf dem Gerichtsweg.

Gericht zweifelt an Grundlage für Verlegeranteile an GEMA-Ausschüttung

Die GEMA darf nicht grundsätzlich einen Teil ihrer Tantiemen an die Musikverlage ausschütten. Hätten die Urheber ihre Rechte zuerst aufgrund vertraglicher Vereinbarungen auf die GEMA übertragen, so könnten die Verleger keine Ansprüche aus den Urheberrechten der Künstler auf Beteiligung an den Ausschüttungen ableiten.

EU-Kommission veröffentlicht zweites Urheberrechtspaket

Die EU-Kommission hat am 14. September 2016 ein zweites Reformpaket zur Novellierung des Urheberrechts veröffentlicht. Darin werden unter anderem Fragen der Territorialität, der Wissenschaftsschranken und der Barrierefreiheit behandelt.

TV-Geräte in Arztpraxen sind laut EuGH vergütungspflichtig

Betreiber von medizinischen Einrichtungen, die in Warte- oder Trainingsräumen TV-Geräte für Patienten aufstellen, sind zu urheberrechtlichen Vergütungen verpflichtet. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden. Die Wiedergabe sei zwar nicht Teil der Behandlung, verschaffe der Einrichtung aber einen Wettbewerbsvorteil.

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