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Werberegulierung

Private Medienunternehmen sind auf die Einnahmen aus Werbung angewiesen. Denn zum Großteil finanzieren sie mit Werbung ihre Programme und ihre Online-Dienste. Der VAUNET setzt sich deshalb für eine verlässliche Werbewährung und eine liberale Werberegulierung ein, um bewährte etablierte wie auch neue werbebasierte Geschäftsmodelle zu ermöglichen.

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Politische Werbung: VAUNET-Stellungnahme zu neuen EU-Transparenzvorschriften

Am 25. November 2021 hat die Europäische Kommission einen Vorschlag für neue Kennzeichnungspflichten für politische Werbung vorgestellt. Im Fokus des Entwurfs: Der Einsatz von personalisiertem Targeting im Zusammenhang mit der Veröffentlichung, Verbreitung oder Förderung politischer Werbung. Der VAUNET hat im Rahmen eines öffentlichen Konsultationsverfahrens zum Entwurf Stellung genommen und warnt dabei vor einer nicht erforderlichen Überregulierung der Medienbranche, die vor dem Hintergrund fragmentierter Informationslandschaften, zunehmender Desinformation und Hate Speech bei der Erstellung, Verbreitung und Überprüfung von Informationen einen unerlässlichen Beitrag zum politischen Diskurs leistet.

EU-Kommission schlägt neue Transparenzregeln für politische Werbung vor

Am 25. November 2021 hat die Europäische Kommission einen Vorschlag für neue Kennzeichnungspflichten für politische Werbung vorgestellt. Der Entwurf ist Teil der Umsetzung des im vergangenen Jahr vorgestellten Demokratie-Aktionsplans der EU. Mit neuen Transparenzauflagen für Werbetreibende soll dem Problem undurchsichtiger Werbekampagnen, sog. Dark Ads, rund um demokratische Wahlen und der Verbreitung von Desinformation begegnet werden.

Bundesgerichtshof urteilt zur Kennzeichnungspflicht bei Influencer-Werbung

Der Bundesgerichtshof (BGH) urteilte am 09. September in drei Fällen von Influencer-Marketing und entschied, dass Influencer-Werbung auf Instagram gekennzeichnet werden muss, wenn die Influencer:innen dafür eine Gegenleistung erhalten oder der Beitrag „übertrieben werblich“ sei. Die Landesmedienanstalten begrüßten die nun veröffentlichten Urteilsgründe des BGH in einer Pressemitteilung.

AER nimmt zur Reifenkennzeichnungs-Verordnung Stellung

Die Association of European Radios (AER) hat sich in einer Stellungnahme gegen Pflichtangaben bei der Radiowerbung für Autoreifen ausgesprochen. Zwar sei die Bedeutung detaillierter Informationen für die Sicherheit auf den Straßen unstreitig, allerdings sei Werbung gerade im Radiobereich nicht der richtige Ort, diese Informationen zu platzieren.

EU-Konsultation zum Autoreifenkennzeichnung

Die EU-Kommission plant eine Überarbeitung der Verordnung über die Kennzeichnung von (Auto-)Reifen. Aus diesem Anlass führt sie bis zum 8. Januar 2018 eine öffentliche Konsultation durch.

Trilog klammert zumindest Radio beim Energy-Labelling aus

Bei den Regelungen zur Kennzeichnung des Energieverbrauchs wird zumindest das Radio ausgenommen. Das EU-Parlament soll im Juni Regelungen zur Kennzeichnung von sogenannter „weißer Ware“ beschließen, die sich explizit auf visuelle Werbung beziehen.

AER nimmt Stellung zur Car Labelling Directive

Der europäische Dachverband Association of European Radios (AER) hat im Januar 2016 an den Konsultationen „Car Labelling Directive“ (1999/94/EC) edr EU-Kommission teilgenommen uns seine Position eingebracht.

BGH: Kennzeichnung mit „Anzeige“ ist Pflicht

Ein von einem Unternehmen bezahlter redaktioneller Beitrag in einer Zeitung muss deutlich mit dem Begriff „Anzeige“ gekennzeichnet werden. Eine Kennzeichnung der Beiträge mit den Wörtern „sponsored by“ reiche zur Verdeutlichung des Anzeigencharakters der Veröffentlichungen nicht aus, so ein Urteil des Bundesgerichtshofs.

EU-Parlament verabschiedet Richtlinie über Wohnimmobilienkreditverträge

Die Richtlinie schreibt bestimmte Standardinformationen vor, die in die Werbung aufzunehmen sind. Sie tritt voraussichtlich im April 2015 in Kraft.

EuGH: Kennzeichnungspflicht „Anzeige“ ist EU-rechtskonform

Die Verpflichtung, gesponserte Beiträge in deutschen Printmedien mit dem Begriff „Anzeige“ zu kennzeichnen, ist mit dem europäischen Unionsrecht vereinbar. Das hat der Gerichtshof der Europäischen Union entschieden.

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