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Netz- und Plattformregulierung

Sendefrequenzen für Medien und Kultur in Deutschland sichern. Breite Allianz für Rundfunk- und Kulturfrequenzen gegründet.

Die neu gegründete „Allianz für Rundfunk- und Kulturfrequenzen“ setzt sich, insbesondere bei den politischen Entscheider:innen, dafür ein, das bewährte Frequenzspektrum und damit die Vielfalt von Medien und Kultur langfristig zu erhalten. Dieser Aspekt muss auch Bestandteil der nationalen Position Deutschlands für die Weltfunkkonferenz 2023 werden.

SPD, Grüne, FDP: Sondierungsergebnisse mit ersten Aussagen zu Digital- und Kreativwirtschaft

Aussagen zur Digitalen Wirtschaft, Kultur- und Kreativwirtschaft und Innovationsförderung sind bereits Bestandteil der Sondierungsergebnisse von SPD, Bündnis90/Die Grünen und FDP auf dem Weg zu einer neuen Bundesregierung. Die Spitzenvertreter:innen der drei Parteien stellten am 15. Oktober 2021 ein 12-seitiges Ergebnispapier ihrer bisherigen Gespräche vor. Bis Anfang kommender Woche wollen die Parteigremien über den Eintritt in Koalitionsverhandlungen entscheiden.

Arcom: Neue Medienaufsichtsbehörde in Frankreich für Rundfunk und Internet

Frankreich schafft eine einheitliche Medienaufsichtsbehörde für Rundfunk und Internet zum 1. Januar 2022. Die bisher getrennte Aufsicht über den Rundfunk (CSA) und das Internet (Hadopi) wird zu einer neuen, für die Regulierung der gesamten audiovisuellen und digitalen Kommunikation zuständigen Behörde namens Arcom zusammengelegt. Die neue Behörde ist Teil eines im Jahr 2019 eingebrachten Gesetzespakets der französischen Regierung, das insbesondere das Rundfunkgesetz modernisiert.

Medienanstalten fordern Co-Regulierung mit klaren Verantwortlichkeiten bei Plattformen

Anlässlich der neuerlichen Debatten über die Geschäftspraktiken von Facebook fordern die Medienanstalten ein System der Co-Regulierung mit klaren Verantwortlichkeiten und effektiven Aufsichtsinstrumenten bei Plattformen. Sie verweisen in diesem Zusammenhang auf die jüngsten Ergebnisse (2020 II) ihrer Langzeiterhebung “Intermediäre und Meinungsbildung”. Danach tragen Medienintermediäre maßgeblich zur öffentlichen Meinungsbildung bei und spielen eine zentrale Rolle als Gatekeeper journalistisch-redaktionell erstellter Inhalte. Die Medienanstalten setzen sich daher für eine unabhängige, staatsferne Aufsicht für Medienintermediäre ein.

Privates Ahrtalradio bleibt „on air“

Das nach der Hochwasserkatastrophe gegründete, private Ahrtalradio kann bis zum Jahreswechsel auf Sendung bleiben. Aus einem improvisierten Studio im Flutgebiet sendet das Ahrtalradio auf der Frequenz 107,9 MHz und informiert die Menschen über Themen rund um den Wiederaufbau. Die Medienanstalt Rheinland-Pfalz verlängerte die befristete Zulassung bis zum 2. Januar 2022 – eine Geschichte „über ein Wunder auf UKW“.

VAUNET-Interviewreihe: Spotlight Bundestagswahl mit Tabea Rößner, netzpolitische Sprecherin BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Tabea Rößner, Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion für Netzpolitik und Verbraucherschutz sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien, fordert eine dauerhafte Bund-Länder-Kommission, um die Medienpolitik in Deutschland effektiv und kohärent zu gestalten.

Wohin steuert die Politik bei zentralen medienpolitischen Themen? Dieser Frage geht die VAUNET-Interviewreihe „Was bleibt, was geht, was kommt: Medienpolitik im Superwahljahr 2021“ nach. Im letzten VAUNET-Interview vor der Bundestagswahl freut sich Tabea Rößner über den Mut der privaten Medien zu gesellschaftlich-relevanten Formaten, mit denen sie den öffentlich-rechtlichen Rundfunk herausfordern. Auch wenn die privaten Medien sich dabei an Marktkriterien orientieren müssten, erwartet Rößner von beiden Seiten im dualen System die Einhaltung hoher journalistischer Standards. Für eine effektive und kohärente Medienpolitik fordert sie eine dauerhafte Bund-Länder-Kommission – und sieht eine stärkere Regulierung der globalen Plattformen als zentrale Herausforderung der nächsten Monate.

VAUNET-Interviewreihe: Spotlight Bundestagswahl mit Staatssekretärin Heike Raab (SPD)

Medienstaatssekretärin in Rheinland-Pfalz und Koordinatorin der Rundfunkkommission, Heike Raab, unterstützt die VAUNET-Forderung einer Medienverträglichkeitsprüfung bei der Gesetzgebung und sieht die ÖRR-Reform als Modernisierung des dualen Systems als spannende Herausforderung.

Wohin steuert die Politik bei zentralen medienpolitischen Themen? Dieser Frage geht die VAUNET-Interviewreihe „Was bleibt, was geht, was kommt: Medienpolitik im Superwahljahr 2021“ nach. Im ersten Interview nach der Sommerpause bekräftigt Heike Raab, Medienstaatssekretärin in Rheinland-Pfalz und Koordinatorin der Rundfunkkommission, die Notwendigkeit einer Medienverträglichkeitsprüfung bei Gesetzgebungen, denn „Medien sind kein beliebiges Wirtschaftsgut.“ Außerdem sieht sie die Reform des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks als Modernisierung des dualen Systems als spannende Herausforderung und medienpolitische Priorität im Wahljahr 2021.

VAUNET zum Digitalisierungsbericht Audio: „Die UKW-Verbreitung darf nicht angetastet werden." UKW bleibt als Übertragungsweg mit höchster Relevanz die wirtschaftliche Grundlage des Privatradios

Anlässlich des auf dem Digitalradiotag der Medienanstalten vorgestellten Digitalisierungsberichts Audio erklärte Marco Maier, Vorsitzender des Fachbereichs Radio und Audiodienste des VAUNET und Geschäftsführer der Radio/Tele FFH: „Der Digitalisierungsbericht Audio dokumentiert neben der Dynamik im digitalen Bereich auch die ungebrochen hohe Relevanz des UKW-Empfangs in Deutschland. Dieser Übertragungsweg bleibt daher absehbar noch lange die wirtschaftliche Grundlage des Privatradios in Deutschland."

Audio-Zukunft ist online und jetzt! Online-Audio-Monitor 2021: 45 Millionen hören regelmäßig Musikstreaming, Webradio, Podcasts und Hörbücher

45,3 Mio. ab 14-Jährige in Deutschland nutzen regelmäßig Online-Audio-Angebote. Damit zählen knapp zwei Drittel der Bevölkerung (64,1%) zu den regelmäßigen Online-Audio-Nutzerinnen und –Nutzern. Das sind 2,3 Mio. mehr als im Vorjahr – ein Zuwachs um 5,3%. Als gelegentliche Hörerinnen und Hörer haben Musikstreaming (60,1%) und Webradio (53,3%) bereits mehr als die Hälfte für sich gewonnen. Podcasts (plus 21,3%) und Hörbücher bzw. Hörspiele (plus 13,9%) wiederum zeigen die größten Zuwächse in der Gunst der Hörerinnen und Hörer. Der Online-Audio-Monitor 2021 zeigt: Wir sind in der Zukunft der Audio-Nutzung angekommen. Diese und viele weitere Ergebnisse wurden heute im Rahmen einer Digitalveranstaltung der beteiligten Landesmedienanstalten, Vermarkter und Verbände vorgestellt.

Studie - "Switch-On: InCar-Audiosysteme 2021"

Anschnallen, Sound aufdrehen, losfahren: Radio hören und Auto fahren gehören einfach zusammen. Das zeigt sich auch in den Fahrzeugen neuester Generation, die über immer intelligentere Kommunikations- und Unterhaltungssysteme verfügen und dennoch das Radio- und Audioangebot in den Mittelpunkt stellen. Neben den linearen Angeboten über UKW, DAB+ und IP-Streaming lassen sich über die Cockpits der neuen Fahrzeuggenerationen auch non-lineare Abruf-, Podcast- oder Musikstreaming-Angebote abrufen – zum Teil über herstellereigene Systeme, vor allem aber über die Vernetzung mit dem Smartphone, die in allen neueren Fahrzeugen mittlerweile Standard ist. Das sind wesentliche Ergebnisse der heute von VAUNET und der Landesanstalt für Medien NRW veröffentlichten Studie „Switch On: InCar-Audiosysteme“.

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